Immobilienkonzern: Aroundtown-Aktie notiert trotz Quartalsverlust deutlich im Plus
Der Markt für Gewerbeimmobilien befindet sich seit der Pandemie im Umbruch: Immer mehr Menschen bleiben im Homeoffice, immer weniger nutzen das Büro.
Foto: dpaDüsseldorf. Der Immobilieninvestor Aroundtown ist im ersten Quartal nach weiteren Abwertungen des Immobilienbestands in die roten Zahlen gerutscht. In seiner Bilanz wies das Unternehmen einen Verlust von 21,6 Millionen Euro aus. Im Vorjahreszeitraum hatte der Quartalsgewinn noch bei 124,5 Millionen Euro gelegen. Der Vorstand von Aroundtown betonte, die Entwicklung verlaufe planmäßig und bekräftigte daher seine Jahresziele.
Auch am Aktienmarkt nahmen Anleger die Zahlen durchaus positiv auf. Die Aktie des Unternehmens legte bis zum Mittag um 4,8 Prozent zu.
Aroundtown leidet stärker als die Konkurrenz unter dem Preisverfall am Immobilienmarkt, weil der Druck auf dem Gewerbeimmobilienmarkt etwa durch den Homeoffice-Trend besonders deutlich durchschlägt. Der Konzern mit Sitz in Luxemburg hält Anteile an Immobilien vor allem in Deutschland und den Niederlanden. Dabei handelt es sich etwa um Büro-, Hotel- und Gewerbeimmobilien.