Immobilienkonzern: Vonovia will nach Rekordjahr und Deutsche-Wohnen-Übernahme wachsen
Der Konzern aus Bochum sieht sich auf Wachstumskurs.
Foto: dpaFrankfurt. Der Immobilien-Riese Vonovia sieht sich nach einem Rekordjahr und der Übernahme des kleineren Konkurrenten Deutsche Wohnen auf Wachstumskurs. „2021 haben wir unsere Ziele erreicht und teilweise sogar übertroffen“, sagte Vonovia-Chef Rolf Buch am Freitag: „Auch unsere Guidance 2022 zeigt signifikantes Wachstum.“
Vonovia erwarte im laufenden Jahr „für Umsatz, Ebitda und Group FFO ein Wachstum von mehr als 20 Prozent“. Der Gewinn aus dem operativen Geschäft (Group Funds from Operations/Group FFO) – die bei Immobilienfirmen zentrale Kennziffer – solle in einer Bandbreite von rund 2,0 bis 2,1 Milliarden Euro liegen.
Im vergangenen Jahr legte der Group FFO deutlich von 1,3 auf 1,67 Milliarden Euro zu. Zu dem Wachstum trug auch die Übernahme von Deutscher Wohnen im vergangenen Jahr bei, zumindest die letzten drei Monate des letzten Geschäftsjahres wurden dadurch beeinflusst. Die Aktionäre sollen eine leicht erhöhte Dividende von 1,66 Euro erhalten.
Durch den Zusammenschluss wurde Vonovia zu Europas größtem Wohnungskonzern, mit mehr als 568.000 Wohnungen in zahlreichen Städten und Regionen Deutschlands, Schwedens und Österreichs. Hinzu kommen rund 71.500 verwaltete Wohnungen. In Deutschland hat Vonovia mit mehr als 505.000 Wohnungen einen Marktanteil von 2,1 Prozent.