Immobilienmarkt Deutsche Wohnungspreise ziehen kräftig an

Der Immobilienmarkt boomt. Die Preise für bestehende und neue Wohnungen in Deutschland steigen nach der Meinung von Analysten weiter. In den großen Städten ist das Wachstum besonders spürbar.
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Handwerker renovieren eine Mietwohnung in Hamburg. Die Preise für Wohnungen in Deutschland bleiben hoch. Quelle: dpa

Handwerker renovieren eine Mietwohnung in Hamburg. Die Preise für Wohnungen in Deutschland bleiben hoch.

(Foto: dpa)

BerlinDie Wohnungspreise in Deutschland werden das sechste Jahr in Folge steigen, erwartet die Deutsche Bank. Dahinter stehen nicht zuletzt die Verbesserungen am Arbeitsmarkt, durch die die Nachfrage nach Eigenheimen wächst, erklärten die Analysten der größten deutschen Bank in einer am Montag veröffentlichten Studie.

Die Preise für bestehende Wohnungen werden demnach 2014 deutschlandweit um vier Prozent anziehen und in den größten Städten des Landes sogar um sechs Prozent. Bei neuen Wohnungen soll es landesweit um fünf Prozent aufwärts gehen und in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Stuttgart um 7,5 Prozent.

In den größten Stadtregionen Deutschlands sind die Eigenheimpreise bereits fünf Jahre in Folge gestiegen, da immer mehr Menschen an Orte gezogen sind, an denen es einfacher ist, eine Arbeitsstelle zu finden. Zudem hinkt der Wohnungsbau der Nachfrage hinterher. Durch die niedrigen Zinsen ist der Hauskauf günstiger, wodurch auch immer mehr Investoren dem Anleihemarkt den Rücken kehren und stattdessen auf dem Immobilienmarkt aktiv werden.

„Die makroökonomischen Antriebsmotoren des Anstiegs sind nach wie vor intakt“, erklärte Jochen Möbert, ein Analyst der Deutschen Bank, in dem Bericht. „Der deutsche Immobilienmarkt bleibt einer von wenigen unterbewerteten Immobilienmärkten, in Bezug auf die Erschwinglichkeit.“

  • Bloomberg
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12 Kommentare zu "Immobilienmarkt: Deutsche Wohnungspreise ziehen kräftig an"

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  • Rathsweiler im Kreis Kusel auf Platz 2? Stammen die Daten vielleicht vom ADAC? Dort kann man Häuser mit 250 m² Wohnfläche und 500 m² Grundstück für 169 T€ kaufen. Diese Zahlen können nicht stimmen, da hat wohl jemand bei der Auswertung gewaltuig gepatzt. Liebe Handelsblatt Redaktion, gebt solche Zahlen bitte nicht ungeprüft weiter

  • @gast: entweder müssen Sie noochmal zur schule, oder Sie arbeiten in einem ministerium oder einer partei :-))

  • tatsächlich muss man alle eigentümer verstehen. Wieso sollen ET zusehen wenn woanders preise um 10% p.a. steigen oder manche preise seit euro sogar um 4 bis 500% gestiegen sind.
    Wäre ja dumm es nicht zu versuchen es nachzumachen.

    Und ausserdem: Michel mag preiserhöhungen. Sagt er zwar so nicht, aber er reagiert so. Er lässt sich nämlich ausnahmslos alles gefallen. Selbst wenn er vor lfd kamera erschlagen wird, sagt niemand was....Jedenfalls nicht wirklich!

  • Die Inflation für den Bereich Wohnen wird nur anhand der Neuvermietung und nicht an der Bestandsvermietung gemessen.
    Das sollte bei Betrachtung der Inflationsdaten berücksichtigt werden.

  • komisch
    steigen die immobilienpreise und mieten ,ist der markt intakt

    steigen die löhne ,geht die welt unter

    ADAC , wo man hinkuckt

  • die tabelle ist unsinn, unterscheidet nicht einmal zwischen grundstücks- und wohnungspreisen pro qm !

  • "Wird auch langsam Zeit, sonst müsste ich meine Mieter langsam alle rausschmeißen bzw. gegen zahlungskräftigeres Klientel austauschen."

    Diese Berechnungsgrundlage müssten Sie mir einmal erklären...

    ... steigt der Wert des investierten Kapitals, steigt bei bleibender Verzinsung auch die Gesamtverzinsung - hier: der MietZins.


    Wer Immobilien kauft ist im-mobil, und kann vom Staate des Standortes nach belieben geschröpft werden.


    ... und wenn die Mittelschicht weiter schwindet: wer soll dann wohl für alles blechen?

    Richtig: all jene, die nicht so einfach weg können.

  • Den Artikel hätte sich das HB auch sparen können. Aussagekraft gleich Null, besonders bei den zitierten Beispielen. War immerhin die zweite Meldung.

  • Die "offiziellen" Inflationszahlen beschreiben eine Phantasiewelt in der keiner wohnt

  • meinetwegen kann es gern mit Wohnungs-und Aktienpreisen weiter nach oben gehen.
    Ich bin auch nicht in Staatsanleihen investiert, mein Geld liegt nicht auf Sparkonten und nur wenig in Versicherungen.
    Auch habe ich mir viel Geld geliehen.
    Das alles beginnt sich nun auzuzahlen.

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