Immobilienmarkt: Noch ist der Luxusimmobilienmarkt in der Schweiz stabil – doch die Risiken wachsen
Seit Jahren zieht es Reiche in die Schweiz.
Foto: ImagoSie stehen am Genfer See, in Lugano oder Luzern: prächtige Villen mit Palmen und Oleander in den Vorgärten, mit Blick auf das Wasser und Hunderten Quadratmetern Wohnfläche. Seit Jahren zieht es Reiche in die Schweiz – und trotz herausforderndem Umfeld floriert das Geschäft. Die Schweizer haben sich durch solvente Banken, selbstverständliche Diskretion und attraktive Steuerpolitik einen Namen gemacht, entsprechend groß ist die Nachfrage nach Luxusimmobilien.
Während aktuell einige europäische Staaten unter einer Inflation von mehr als zehn Prozent ächzen, wird das Land seinem Ruf als stabiler und sicherer Staat gerecht: In der Schweiz liegt die Teuerungsrate bei vergleichsweise niedrigen 3,5 Prozent.
Im Lehrbuch für Wirtschaftstheorie sähen die Folgen nun so aus: Steigen die Zinsen für die Kreditfinanzierung, sinken die Immobilienpreise. Denn derselbe Haushalt kann sich aufgrund von höheren Zinsen nur noch günstigere Immobilien leisten. Europaweit prognostizieren Experten daher gerade fallende Immobilienpreise, die Inflation und hohe Energiepreise tun ihr Übriges.