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Immobilienmesse Expo Real Gekommen, um Geschäfte zu machen

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Diskussionen über die Folgen des Brexit
Wo Luxusimmobilien immer teurer werden
Platz 17: Nairobi
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Luxus-Wohnimmobilien versetzen viele Menschen ins Träumen: Wäre da nicht die größte Hürde der Marktwirtschaft: der Preis. Eine internationale Immobilienberatung untersucht jährlich die Mietentwicklung von Luxushäusern in insgesamt 17 Großstädten – unter anderem in Nairobi. Luxusapartments in der Hauptstadt Kenias erlebten in den vergangenen Jahren einen Boom – das führte 2011 zu starken Mieterhöhungen. Mittlerweile sind die Mieten laut Knight Frank in den letzten zwölf Monaten im Schnitt um 9,2 Prozent gefallen.

Quelle: „Prime Global Rental Index“ der Immobilienberatung Knight Frank

(Foto: dpa - picture-alliance)
Platz 16: Zürich
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Zürich ist die größte Stadt und das wichtigste wirtschaftliche, wissenschaftliche und gesellschaftliche Zentrum der Schweiz. Die Lebenserhaltungskosten sind zwar immer noch wahnsinnig hoch, dafür sind aber die Mietpreise für Luxuswohnungen immerhin um 7,7 Prozent gefallen.

(Foto: dpa - picture-alliance)
Platz 15: Hongkong
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Bei der Mietpreisentwicklung liegt Hongkong nur knapp vor Zürich. Mit einem Abfall von 7,3 Prozent landet die Metropole auf dem 15. Platz. Allerdings kommt das sogenannten „Cage People“ nicht zugute: Sie können sich nur wenig bezahlbaren Wohnraum leisten und leben dementsprechend in etwa zwei Kubikmeter großen Boxen, die durch abschließbare Käfige geteilt sind. Die Mieten für diese „Miniwohnungen“ betragen umgerechnet etwa 100-150 Euro.

(Foto: dpa - picture-alliance)
Platz 14: London
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Trotz Brexit-Votum ist London noch immer Europas Finanzzentrum Nummer eins. Die Mietpreise sind dort dementsprechend für Normalverdiener nur schwer erschwinglich. Immerhin sank die Miete für die Luxuswohnungen um 3,0 Prozent. Ausschlaggebend dafür war nicht nur das höhere Angebot, sondern auch die steigende Unsicherheit an den Finanzmärkten. Daher ist es wahrscheinlich, dass sich diese Entwicklung fortsetzt. Die analysierten Daten beziehen sich nämlich hauptsächlich auf den Zeitraum vor dem EU-Referendum

(Foto: dpa - picture-alliance)
Platz 13: Singapur
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Der flächenmäßig kleinste Stadtstaat Südostasiens gehört den Commonwealth of Nations an und war zudem ein wichtiger Standort für die britischen Kolonien. Heute gilt Singapur als ein Ort mit den weltweit höchsten Lebenserhaltungskosten. Immerhin sind auch hier die Luxus-Mietpreise gefallen – um 2,3 Prozent.

(Foto: dpa - picture-alliance)
Platz 12: Genf
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Die zweitgrößte Stadt der Schweiz: Auch Genf bietet hohe Lebensqualität, allerdings verbunden mit ebenfalls hohen Lebenserhaltungskosten. Trotzdem gab es einen Abfall der Mietpreise für Luxuswohnungen um 1,5 Prozent.

(Foto: dpa - picture-alliance)
Platz 11: Taipeh
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Die Hauptstadt Taiwans hält sich in Sachen Top-Immobilien konstant. Es gab keinerlei Veränderungen des Mietniveaus in den vergangenen zwölf Monaten.

(Foto: dpa)

Optimistisch sind die Berater auch deshalb, weil Käufer gern groß denken: Allein 38 Einzelgebäude und Immobilienpakete jenseits der 100-Millionen- Euro-Marke wechselten zwischen Juli und September in Deutschland die Besitzer. Das sind acht Deals mehr als im gesamten Halbjahr zuvor. Vier der fünf größten Transaktionen des Jahres 2016 wurden im dritten Quartal abgeschlossen, dazu unter anderem der Verkauf eines deutschlandweiten Portfolios mit 68 Pflege- und Seniorenheimen für fast eine Milliarde Euro an einen französischen Investor sowie der Verkauf des Commerzbank-Hochhauses in Frankfurt für mehr als 650 Millionen Euro an den südkoreanischen Samsung-Konzern.

An den drei Messetagen in München werden Investoren und Verkäufer, Immobilienfinanzierer und -berater aber nicht nur begonnene Verhandlungen zu Ende bringen oder neue Geschäfte anbahnen. Sie werden die Zeit auch dafür nutzen, über die aktuell drängendsten Fragen der Branche zu diskutieren. „Der Brexit wird sicher viele Gespräche und Foren auf der Expo Real bestimmen“, ist T. Timothy Horrocks von TH Real Estate überzeugt. „Die Unsicherheit über die weiteren Entwicklungen ist in ganz Europa deutlich zu spüren.“ Die Frage, wie sich die Konjunktur nach einem Austritt der Briten aus der Europäischen Union entwickeln wird und welche Folgen dies für die Immobilieneigentümer und -investoren haben wird, ist ein zentrales Thema zahlreicher Diskussionsveranstaltungen im Rahmenprogramm der Messe.

Nicht zuletzt beschäftigt sich die Expo Real diesmal auch mit den Wohnungsmärkten – ein Thema, das noch vor Jahren kaum eine Rolle auf der ausdrücklich auf gewerblich genutzte Immobilien beschränkten Messe spielte. Seitdem aber große institutionelle Investoren wie Versicherer, Pensionskassen und Versorgungswerke wieder ausgesprochen gern in Wohnimmobilien investieren, sind Wohnungsspezialisten auch in München gern gesehen.

Klaus Niewöhner-Pape reist deshalb in diesem Jahr zum ersten Mal nach München. Niewöhner-Pape ist Chef von Industria Wohnen. Die Tochtergesellschaft der Degussa Bank ist auf Wohninvestitionen spezialisiert und berät im Verbund mit der Privatbank M.M. Warburg sowohl institutionelle als auch Privatkunden beim Investment in deutsche Wohnimmobilien. „Wir sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen“, erläutert der Manager, nun sei es an der Zeit, sich in München einem größeren Publikum zu präsentieren.

Niewöhner-Pape will in München vor allem Projektentwickler treffen. Denn wer auf dem zur Zeit hart umkämpften Markt für Neubauprojekte bestehen will, muss schneller sein als der Wettbewerber – und das gelingt am besten mit guten Kontakten. Die können inzwischen auch Wohnungsexperten offenbar am besten in München knüpfen, sagt der Industria-Wohnen-Chef: „Auf der Expo Real treffen wir alle für uns wichtigen Marktteilnehmer an einem Ort.“

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