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Immobilienmesse Expo Real Teure Grundstücke, steigende Zinsen – für Bauherren wird es in Deutschland ungemütlich

Preisexzesse auf dem Grundstücksmarkt, rasant steigende Baukosten und drohende Zinserhöhungen werden zunehmend zur Gefahr für Projektentwickler.
08.10.2018 - 07:30 Uhr
Die Fondsgesellschaft Commerz Real kaufte das Wohn- und Bürohaus noch im Rohbau. Quelle: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt
Baustelle des „Omniturms“ in Frankfurt

Die Fondsgesellschaft Commerz Real kaufte das Wohn- und Bürohaus noch im Rohbau.

(Foto: Marc-Steffen Unger für Handelsblatt)

Düsseldorf, Erfurt Mitte 2015 kauft Commerz Real, die Immobilienfondstochter der Commerzbank, in der Hamburger Innenstadt ein knapp 8.000 Quadratmeter großes Grundstück von der Allianz. Sie will darauf Wohnungen, ein Hotel und Büroflächen für 220 Millionen Euro bauen. Zunächst läuft alles nach Plan. Doch 2017 scheitert die Suche nach einem Generalunternehmer (GU), der die Gebäude schlüsselfertig zum kalkulierten Festpreis hochzieht – der Auftrag ist offenbar nicht lukrativ genug.

Andere Bauherren sind in einer vergleichbaren Situation. „Es kommt vor, dass Entwickler zehn Generalunternehmer anschreiben und nicht ein Angebot bekommen“, weiß Peter Axmann, Leiter Immobilienkunden bei der HSH Nordbank. Ursache sind rasant gestiegene Baupreise für viele Gewerke, etwa Maurer- und Fliesenlegerarbeiten oder Elektroinstallationen. Die GU geben sie an ihre Kunden weiter. So kommen Preise zustande, die manchmal 20 bis 40 Prozent höher sind als vom Investor kalkuliert, beobachtet Axmann. Für Preisverhandlungen bleibt den Auftraggebern wenig Spielraum. Die Baubranche ist voll ausgelastet.

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