Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Immobilienwerte Wien und Salzburg heiß begehrt

Seite 2 von 2:
Österreich profitiert von Euro-Krise

Die beiden wichtigsten Gründe für den Aufschwung in Österreich: Erstens flüchten sich viele Anleger angesichts der Euro-Krise in Immobilienwerte, sagen die Makler – in einigen Gebieten sei der Markt schon so gut wie leer gefegt. Zweitens liegen die Darlehenszinsen derzeit noch immer verhältnismäßig niedrig, so dass mehr Menschen einen Wohnkredit aufnehmen und nach geeigneten Objekten suchen.

Auch von außerhalb kommen viele Interessenten: Mit zunehmender Internationalisierung rücken Österreichs Großstädte ins Visier der Anleger – vor allem Wien, das in den vergangenen Jahren bereits wiederholt als Stadt mit der besten Lebensqualität weltweit ausgezeichnet wurde. Und wenn finanzkräftige Unternehmen wie Red Bull oder Kunststoffhersteller Borealis neue Topmanager in die Stadt holen, sind diese häufig höhere Immobilienpreise gewohnt und bereit, auch in Österreich entsprechende Summen auszugeben.

Weiter angeheizt wird der Innenstadtmarkt durch die demografische Entwicklung: Eine wachsende Zahl von Senioren sucht sich ihren Altersruhesitz in den Innenstädten und verkauft dafür die Villa im Speckgürtel, berichtet Thomas Stöllnberger. Auch deshalb wüchsen die Preisunterschiede zwischen Innenstadt und Umland.

Während die Innenstädte also weiter zulegen, stehen Objekte in ländlichen Gemeinden verstärkt unter Druck. Das bedeutet unter anderem: Gewerbeflächen, Landwohnungen und Wochenendhäuschen haben es schwer, ihre Preise zu halten, wie die Statistiken zeigen. Auch in einer Umfrage von Österreichs größter Immobilienplattform www.immobilien.net wollten nur zehn Prozent aufs Land ziehen. Die Hälfte der Befragten gab an, am liebsten in die Stadt ziehen zu wollen, weitere 40 Prozent wollen zumindest in der Nähe bleiben. Davon profitiert der Speckgürtel: „Citynahes Wohnen im Grünen“ sei attraktiv, sagt Karin Haider von Dr. Max Huber Realbüro Klosterneuburg.


Startseite
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

0 Kommentare zu "Immobilienwerte: Wien und Salzburg heiß begehrt"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote