Büroimmobilien: Homeoffice bleibt – Leere Büros kosten und belasten CO2-Bilanz
Düsseldorf. Mercedes, Bosch, Telekom – es gibt einige prominente Beispiele dafür, dass gerade große Konzerne das Homeoffice für ihre Mitarbeiter wieder stärker regulieren. Doch ein Trend scheint das nicht zu sein, mit der Folge, dass Teile der Büroflächen leer stehen. Die laufenden Kosten dafür bleiben allerdings – und auch die Folgen fürs Klima.
Dass sich das Homeoffice in Deutschland fest etabliert hat, zeigen Zahlen des Münchner Ifo-Instituts: Rund ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland arbeitet regelmäßig zu Hause. „Wir sehen in den Daten keinerlei Hinweise darauf, dass das Homeoffice auf dem Rückzug ist“, sagt Ifo-Forscher Jean-Victor Alipour. Im Schnitt arbeiten Beschäftigte 1,6 Tage pro Woche mobil.
Das hat Folgen für den Flächenbedarf der Unternehmen: 26,3 Prozent der Firmen halten laut dem Forschungsinstitut ihre Büroflächen für nicht ausreichend ausgelastet. 12,5 Prozent wollen sie deshalb in den kommenden fünf Jahren verkleinern, zehn Prozent haben das bereits getan.
Wie viel Platz Firmen durch eine Flächenoptimierung einsparen könnten, zeigt der Office Report 2025, den der Immobiliendienstleister Pro m2, das Planungsbüro Teamgnesda und der Möbelhersteller Vitra für die DACH-Region erstellt haben und der Handelsblatt Inside Energie & Immobilien vorab vorliegt.