Gebäudetechnik: Viele Notstromanlagen in Immobilien haben Mängel
Düsseldorf. 30 Prozent der bestehenden Notstromanlagen in Gebäuden hatten 2024 wesentliche Mängel. Damit ist der Anteil um fünf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, zeigt der aktuelle TÜV-Baurechtsreport. Weitere 45 Prozent der nach der Inbetriebnahme erneut geprüften Anlagen zeigten geringfügige Mängel.
Notstromanlagen versorgen laut dem TÜV-Verband sicherheitsrelevante Einrichtungen wie Brandmelde- und Feuerlöschanlagen sowie die Notstrombeleuchtung mit Energie. Fallen die Systeme aus, „stehen wichtige Schutzsysteme der Gebäudeausrüstung still“, sagte Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. Er forderte: Gebäude müssten krisenfester werden, vor allem die mit zentraler Bedeutung für die öffentliche Versorgung und Sicherheit.
Auch andere Sicherheitseinrichtungen von Gebäuden haben laut dem Report hohe Mängelquoten. Bei den wiederkehrenden Prüfungen von Brandmeldeanlagen wies ein gutes Fünftel wesentliche Mängel auf. Das gilt ebenfalls für gut 30 Prozent der wiederkehrend geprüften Feuerlöschanlagen.