Photovoltaik: Was Sie beim Kauf eines Batteriespeichers für Solaranlagen beachten sollten
Mit einem Batteriespeicher lässt sich etwa doppelt so viel von dem Strom nutzen, den die PV-Anlage auf dem eigenen Dach produziert hat.
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Foto: HandelsblattPhotovoltaikanlagen erfreuen sich großer Beliebtheit. Wer den selbsterzeugten Strom nicht nur in sonnigen Stunden, sondern auch abends nutzen möchte, muss ihn speichern. Die Nachfrage nach Akkus, die das ermöglichen, wächst Jahr für Jahr. Eine Million dieser Batteriespeicher sind heute in Deutschland in Wohnhäusern und Gewerbebetrieben installiert, seit Jahresbeginn sind fast 500.000 Geräte ans Stromnetz gegangen. Wer sich mit dem Gedanken trägt, einen Speicher zu kaufen, sollte sich gut informieren – schließlich kostet ein solches Gerät mehrere Tausend Euro. Wichtige Fragen beantworten wir hier.
Wozu einen Batteriespeicher zur Photovoltaikanlage installieren?
Eine Photovoltaikanlage macht aus Sonnenlicht Strom. Die Ausbeute ist ungleich über den Tag verteilt: um die Mittagszeit hoch, bei Dunkelheit null. Dagegen ist der Strombedarf in Haushalten morgens und abends am höchsten – wenn die Photovoltaikanlage keinen oder wenig Strom liefert. Ein Batteriespeicher gleicht dieses Missverhältnis aus: Er speichert tagsüber Energie, damit sie am Abend und am nächsten Morgen zur Verfügung steht. Im Ergebnis kann eine Familie etwa doppelt so viel eigenen Solarstrom nutzen wie ohne Speicher – rund 60 Prozent.