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SachbeschädigungDas können Sie gegen Graffitis an Ihrer Hauswand tun

Graffitis an Gebäuden sind meist ein großes Ärgernis für Hauseigentümer. Was das Beseitigen kostet, wann die Versicherung zahlt und wie Sie weitere Schmierereien verhindern können.Katja Bühren 20.06.2025 - 06:06 Uhr Artikel anhören
Foto: (Fotos: Getty Images; Montage: Handelsblatt)

Düsseldorf. Taucht ein Graffiti des berühmten Streetart-Künstlers Banksy auf einer Hauswand auf, können sich die Besitzer freuen. Die Kunstwerke sind zum Teil mehrere Millionen Euro wert, sorgen für große Aufmerksamkeit und lassen bestenfalls auch den Wert der Immobilie steigen.

Ganz anders sieht es bei schnell und mit deutlich weniger künstlerischem Geschick auf Hauswände gesprühten Signaturen, sogenannten Tags, oder Graffitis aus: Sie stoßen bei Hausbesitzern und Mietern in der Regel nicht auf Gegenliebe. Dafür tauchen sie deutlich häufiger auf als ein Werk von Banksy: In der polizeilichen Kriminalstatistik sind im vergangenen Jahr knapp 95.000 Sachbeschädigungen durch Graffitis erfasst worden.

Unerwünschte Schmierereien sollen in der Regel möglichst schnell wieder von den Wänden verschwinden. Was sollten Hausbesitzer tun, wenn die Hauswand mit Farbe besprüht wurde? Wie lassen sich weitere Schmierereien verhindern? Hier die wichtigsten Tipps.

Wer ein Graffiti entdeckt, sollte schnell handeln

Die Bundespolizei und weitere Experten empfehlen folgendes Vorgehen, sobald Hauseigentümer ein Graffiti entdeckt haben:

  • umgehend Anzeige erstatten;
  • den Schaden mit Fotos dokumentieren;
  • falls Versicherungsschutz besteht: den Schaden der Gebäudeversicherung melden;
  • das Graffiti möglichst schnell beseitigen – bleibt es auf der Wand länger sichtbar, folgen schnell weitere.

Das Aufsprühen eines unerwünschten Graffitis gilt als Sachbeschädigung und Straftat. Die Verursacher werden allerdings in den wenigsten Fällen ermittelt. Laut der Polizeistatistik lag die Aufklärungsrate 2024 bei 13 Prozent. Die Chance, dass Sprayer für den Schaden aufkommen, ist also gering. In den meisten Fällen bleiben die Hauseigentümer und zum Teil auch Mieter auf den Kosten sitzen.

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