Trendviertel 2025: Hohe Preise, wenig Neubau – Wo sich der Immobilienkauf lohnt
Düsseldorf. Der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung ist für viele Deutsche ein Ziel: Knapp drei Viertel wollen Wohneigentum erwerben, zeigt eine repräsentative Umfrage für die jüngst veröffentlichte Studie „Wohnen in Deutschland 2025“ vom Verband der Sparda-Banken. Und: 58 Prozent sind davon überzeugt, dass sich ein Immobilienkauf – sei es zur Eigennutzung oder zur Vermietung – lohnt.
Doch dieses Ziel erreichen längst nicht alle. Die Eigentumsquote stagniert, „und Deutschland baut seinen letzten Platz im europäischen Vergleich weiter aus“, sagt Florian Rentsch, Vorstandsvorsitzender des Verbands der Sparda-Banken.
Vor allem die geopolitischen Unsicherheiten, steigenden Hypothekenzinsen und Baukosten in den vergangenen drei Jahren haben dafür gesorgt, dass viele den Immobilienkauf erst einmal verschoben haben. Auch der Bauwirtschaft macht das schwierige Umfeld zu schaffen. 2024 wurden weniger Wohnungen fertiggestellt als im Jahr zuvor, die Zahl der Baugenehmigungen befindet sich trotz eines leichten Anstiegs zu Jahresbeginn auf einem niedrigen Niveau.
Mehr Transaktionen, steigende Immobilienpreise
Doch die Lage scheint sich zu entspannen. So zeigt zum Beispiel die Wohninvestment-Umfrage des Beratungshauses Cushman & Wakefield eine wachsende Dynamik auf dem Markt für Wohnimmobilien. Von den 112 befragten professionellen wie privaten Investoren rechnen 86 Prozent damit, dass die Transaktionen in den sieben größten Städten Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München zunehmen. 72 Prozent erwarten das auch für Städte aus der zweiten Reihe.