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Insolvente Immobilienfirma Drei gegen die WGF-Chefs

Die Auseinandersetzung über Posten in den Gremien der insolventen Immobilienfirma WGF spitzt sich zu. Gläubiger und Vorstand streiten über den Insolvenzplan. Vertreter der Geschädigten erheben weitere Forderungen.
17.05.2013 - 20:03 Uhr
WGF71 Millionen Euro Bilanzverlust zwangen die Düsseldorfer Immobilienfirma WGF 2012 in die Insolvenz. Ihre Immobilienkäufe und Projekte finanzierte das Unternehmen über Hypothekenanleihen. Zinsen: 6,35 Prozent Zinsen. Zwischen Dezember 2012 und Juli 2017 hätte die WGF Anleihen im Volumen von 194,9 Millionen Euro zurückzahlen müssen. Die spannende Frage vieler Anleger lautet nun, ob die Firma auch insolvent ihre Schulden bedienen kann. Die Insolvenz betreibt die Immobilienfirma in Eigenregie: Anders als bei der Regelinsolvenz bleibt der Vorstand im Amt. Zwischen ihm und den Anwälten der Gläubiger fliegen derzeit die Fetzen. Tritt ein Insolvenzplan in Kraft, können Anleger damit rechnen, zwischen 44 und 60 Prozent ihres Geldes zurückzubekommen. Wird dieser abgelehnt und die Gesellschaft zerschlagen, wären das rund 19 Prozent. Für Unmut sorgte auch die Erfolgsbeteiligung im Falle eines Insolvenzplans der des WGF-Vorstandschefs Bernd Deppin sowie des Beraters der Firma, Arno Hasenhorst. Bild: WGF-Vorstand Pino Sergio. Quelle: WGF PR

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71 Millionen Euro Bilanzverlust zwangen die Düsseldorfer Immobilienfirma WGF 2012 in die Insolvenz. Ihre Immobilienkäufe und Projekte finanzierte das Unternehmen über Hypothekenanleihen. Zinsen: 6,35 Prozent Zinsen. Zwischen Dezember 2012 und Juli 2017 hätte die WGF Anleihen im Volumen von 194,9 Millionen Euro zurückzahlen müssen. Die spannende Frage vieler Anleger lautet nun, ob die Firma auch insolvent ihre Schulden bedienen kann.

Die Insolvenz betreibt die Immobilienfirma in Eigenregie: Anders als bei der Regelinsolvenz bleibt der Vorstand im Amt. Zwischen ihm und den Anwälten der Gläubiger fliegen derzeit die Fetzen. Tritt ein Insolvenzplan in Kraft, können Anleger damit rechnen, zwischen 44 und 60 Prozent ihres Geldes zurückzubekommen. Wird dieser abgelehnt und die Gesellschaft zerschlagen, wären das rund 19 Prozent. Für Unmut sorgte auch die Erfolgsbeteiligung im Falle eines Insolvenzplans der des WGF-Vorstandschefs Bernd Deppin sowie des Beraters der Firma, Arno Hasenhorst.

Bild: WGF-Vorstand Pino Sergio.

(Foto: WGF PR)

Düsseldorf Noch fliegen die Fetzen zwischen Managern der insolventen Immobilienfirma WGF und den Vertretern der Anleihegläubiger hinter verschlossenen Türen. Am nächsten Mittwoch um 10 Uhr ändert sich das. Dann öffnet Raum 1 des Congress Center Düsseldorf für die Gläubigerversammlung. Dann streiten vom Rednerpult für die Anleger Julius Reiter, Düsseldorfer Anwalt, Klaus Nieding, Vertreter der Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) und Markus Kienle von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK). Ihre Gegenspieler sind ein Trio aus Pino Sergio, Vorstandschef der WGF, Bernd Depping, Sanierungsvorstand des Unternehmens und WGF-Berater Arno Haselhorst.

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