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Leerstand in der ungarischen Metropole sinkt – Analysten erwarten steigende Mieten In Budapest wächst die Büro-Nachfrage

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„In Budapest herrscht ein Mangel an qualitativ hochwertigen Flächen, hier stoßen wir in eine Marktlücke“, sagt Wolfgang Müller, HTP-Niederlassungsleiter Südost. Expandierende europäische wie ungarische Unternehmen, insbesondere aus der Finanz- und Versicherungsbranche, seien ideale Mieter, glaubt Antal Pólya, Geschäftsführer der HTP Hungaria. Als mögliche Käufer sieht Müller offene und geschlossene Immobilienfonds, Pensionskassen und Versicherungen.

„Der Budapester Büromarkt ist weiterhin interessant für Akquisitionen der DB Real Estate Germany“, bestätigt deren Managing Director, Kurt Müller. Und das, obwohl die Renditen für Top-Objekte teilweise bereits auf „unter sieben Prozent gesunken“ seien. „Gleichwohl sind sie angesichts des stabilisierten Mietniveaus im Vergleich zu anderen Märkten attraktiv.“ In der Spitze, berichtet Franciska Horváth, Leiterin Immobilienvermarktung Bürohäuser bei DTZ Zadelhoff Tie Lung in Budapest, liegen sie derzeit bei etwa 17 Euro pro Quadratmeter und Monat. „Dabei sind Unternehmen derzeit sehr preisbewusst“, berichtet die Immobilienexpertin. Bei den meisten Abschlüssen sei am Ende nicht die Lage ausschlaggebend für die Unterzeichnung des Mietvertrags gewesen, „sondern allein die Miethöhe“. Incentives wie mietfreie Zeiten, Umzugskostenzuschüsse oder Sonderwünsche bei der Ausstattung sind auch in Budapest üblich.

Wie groß tatsächlich das Mietsteigerungspotenzial und damit die für deutsche Investoren ausschlaggebende nachhaltig erzielbare Rendite ist, vermag derzeit niemand zu sagen. Aus gutem Grund drückt Rainer Eichholz, Sprecher der HTP-Geschäftsführung, beim eigenen Projekt aufs Tempo: Um dem Sog womöglich weiter sinkender Renditen zu entgehen, „müssen wir in Budapest sehr schnell sein.“

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