Luxus-Immobilie Keiner will Beverly House

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Preise kletterten um sieben Prozent
Villa oder Penthouse?
Heinrich Heine Gärten in Düsseldorf
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Geld spielt keine Rolle

Wenn Reiche eine Luxusimmobilie kaufen, ist das wichtigste Kriterium für jüngere (76 Prozent) wie für ältere (86 Prozent) Käufer die Lage. Der Preis spiele eine untergeordnete Rolle, gaben die Befragten an. In einer aktuellen Umfrage wurden Immobilienexperten zu den Vorlieben der Luxuskäufer befragt. Die Umfrage wurde unter mehr als 200 Filialen des Maklers Engel & Völkers durchgeführt.

Bild: Die Luxuswohnungen „Heinrich Heine Gärten“ in Düsseldorf.

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Bautrend zur Luxuswohnung
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Ältere investieren mehr

Ältere Käufer (über 45 Jahren) zahlen deutlich mehr für ihre Luxusimmobilie als jüngere. So gaben rund 40 Prozent der Immobilienexperten an, dass jüngere Käufer zwischen 750.000 und 1 Millionen Euro bezahlen. Genauso viele nennen „unter 750.000 Euro“ als Kaufpreis.

Ältere Käufer hingegen blättern zwischen einer und 1,5 Millionen Euro im Schnitt für eine Luxusimmobilie hin, gaben rund 41 Prozent der Befragten an.

Bild: Wohnhäuser mit Luxuswohnungen auf der Schwedter Straße in Berlin

Richtfest Cumberland-Haus in Berlin
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Was dem einen die Villa ist dem anderen sein Penthouse

Die Traumimmobilie sieht bei jüngeren Vermögenden anders aus als bei den Älteren. Die jungen Käufer bevorzugen eine Villa (59 Prozent), während die älteren Kunden lieber ein Penthouse hätten. Zudem wollen die Jungen mehr Quadratmeter an Wohnfläche: Zwischen 200 und 300 (5 bis 6 Zimmer). Älteren hingegen reichen 100 bis 200 Quadratmeter (3 bis 4 Zimmer), wobei sie auch auf Barrierefreiheit wert legen.

Bild: Innenhof des Hauses Cumberland am Kurfürstendamm in Berlin-Charlottenburg

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Hohe Decken und offene Küchen

Die Geschmäcker von Jung und Alt gehen jedoch nicht immer auseinander. Beide Kundengruppen bevorzugen die gleiche Innenarchitektur: Eine großzügige Raumaufteilung mit hohen Decken und großen Fenstern sowie offenen Küchen. Moderne energetische Isolierung der Wände ist ebenfalls von allen erwünscht.

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Erstwohnsitz als Hauptgrund

Luxusimmobilien werden nicht als Spekulationsobjekt, sondern für den Eigenbedarf gekauft. Der Hauptbeweggrund, eine Immobilie im Topsegment zu erwerben, sei bei jüngeren (rund 62 Prozent) und bei älteren Käufern (rund 56 Prozent) der Wunsch nach einem luxuriös ausgestatteten Erstwohnsitz.

Bild: Luxusvilla am Genfer See.

Reiche trotz Finanzkrise immer reicher
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Kaufen aus Prestige

Die jüngere Kundschaft (61 Prozent) kauft eine Luxusimmobilie eher aus Prestigegründen als die gut betuchten Älteren (39 Prozent). Diese kaufen eine Luxusimmobilie auch mit Hinblick auf die Altersvorsorge (24 Prozent), Jüngere hingegen (12 Prozent) legen sich eine Immobilie eher selten als Altersvorsorge zu.

Autos, Flieger, Nachbarn: So stört Lärm die Deutschen
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Nachbarn

Das Umfeld ihrer Luxusimmobilie interessiert junge Käufer nur wenig. Nur rund 25 Prozent beachten bei ihrem Kauf auch die Nachbarschaft. Ältere Käufer sind da sensibler: Rund 49 Prozent legen darauf Wert, wer neben ihnen wohnt. Die Jüngeren orientieren sich dafür eher an Größe und Raumaufteilung.

Herrschaftliche Wohnsitze in US-Märkten wie etwa New York oder Kalifornien sind so etwas wie „Schließfächer” für reiche globale Investoren, meint Jonathan Miller, Präsident des Gutachters Miller Samuel in New York. Sie werden von chinesischen Familien, ausländischen Industriemagnaten und US- Stars als Absicherung gegen Desaster an den Devisen- und Aktienmärkten oder die Launen der Politik gekauft.

„Mindestens 60 Prozent unserer Käufer im ganz oberen Segment – also Immobilien zu einem Preis von 25 Millionen Dollar oder mehr – kommen aus dem Ausland. Ob aus Asien, dem Nahen Osten, London oder Südamerika”, sagt Hyland. „Und es sind Leute, die sehr gut nur etwa acht Wochen im ganzen Jahr in dieser Art von Häusern wohnen könnten.“

Hilton & Hyland hatte im Januar ein Büro in London eröffnet, nachdem das Unternehmen im vergangenen Jahr Verkäufe im Volumen von 1,9 Milliarden Dollar abgeschlossen hatte – bei 25 Prozent davon waren ausländische Investoren beteiligt.

Die Anzahl der Häuser, die vergangenes Jahr für mehr als zwei Millionen Dollar in Kalifornien verkauft wurden, war auf einen Rekord gestiegen. In gehobenen Gemeinden des Kreises Los Angeles wie etwa Beverly Hills, Malibu und Hollywood Hills kletterten die Preise demnach im Schnitt um sieben Prozent. Das nun zum Verkauf stehende Luxus-Haus war einst von dem Bankmanager Milton Getz gebaut und in 1947 von Marion Davies für Hearst gekauft worden. Der Medien-Zar lebte dort bis zu seinem Tod im Jahr 1951.

In dem Gebäude verbrachten einst auch John F. Kennedy und seine Ehefrau Jacqueline einen Teil ihrer Flitterwochen. Die Eingangshalle misst 15 Meter. Im Wohnzimmer gibt es Fenster, die vom Fußboden bis zur Decke reichen. Auch an einem Tennisplatz mangelt es nicht. Ebenfalls Teil der Ausstattung: eine Garage mit Platz für acht Fahrzeuge und ein Billard-Zimmer mit einem steinernen Kamin, wie Angaben des Maklers zeigen.

Wohnen wie ein Beatle
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Eine Immobilie mit einem namhaften Vormieter: Von 1964 bis 1968 bewohnte der Beatles-Mitgründer John Lennon dieses luxuriöse Anwesen im britischen Weybridge. Auf „Kenwood“, wie das Anwesen heißt, schrieb er unter anderem viele Musikstücke für das achte Beatles Album. Quelle: www.bellevue.de

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Seinerzeit kaufte John Lennon das Anwesen für 20.000 britische Pfund, heute steht das Objekt für umgerechnet 16,9 Millionen Euro zum Verkauf. Damals kaufte Lennon die Luxusvilla für seine erste Frau Cynthia und ihren gemeinsamen ersten Sohn Julian. Das Anwesen ist rund 4.000 Quadratmeter riesig.

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Im Wohnzimmer trifft man auf viel Luxus und Platz: Rund 1.100 Quadratmeter Wohnfläche bietet die Villa der Poplegende. Das Haus wurde ausgiebig renoviert und wartet nun auf einen neuen Bewohner mit dem nötigen Kleingeld.

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Eins von sechs Schlafzimmern. Platz für Freunde aus der Nachbarschaft ist damit ausreichend vorhanden. Zu den Nachbarn (einige Fahrminuten entfernt) zählten damals noch Musikgrößen wie Ringo Starr und George Harrison.

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Ein Swimming-Pool darf in einer Luxusvilla natürlich nicht fehlen. Kleine Besonderheit für England, das nicht gerade für sein sonniges Wetter berühmt ist, ist die Überdachung. Damit man das ganz Jahr über schwimmen kann.


  • Bloomberg
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