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Luxusimmobilien 160 Millionen Euro für ein Landhaus

Der Boom bei britischen Immobilien feiert immer neue Auswüchse. Jetzt ging ein Landhaus in der Nähe von London für einen neuen Rekordpreis an russische Investoren. Die Investition könnte sich in der Zukunft auszahlen.
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Teures Landhaus: Der Makler Mike Spink verkaufte das Objekt

Teures Landhaus: Der Makler Mike Spink verkaufte das Objekt "Park Place" vor den Toren Londons. Bild: Spink poperty.

(Foto: http://www.spinkproperty.co.uk/#/home/)

LondonUngeachtet der schweren Unruhen in London und anderen Landesteilen boomt der Markt für Super-Luxusimmobilien in Großbritannien weiter. Der Immobilienentwickler Michael Spink hat gerade das denkmalgeschützte Landhaus "Park Place" im idyllischen Themsetal vor den Toren Londons für 140 Millionen Pfund an einen russischen Investor verkauft. Umgerechnet sind das aktuell rund 160 Millionen Euro.

Wer genau den Rekordpreis für den Landsitz bezahlt hat, der einst für den ältesten Sohn von König Georg den II gebaut wurde, ist unbekannt.


Der Rekordpreis für den Landsitz an der Themse ist ein weiterer Beweis für die Spaltung des britischen Immobilienmarktes. Eine Untersuchung des Maklers Knight Frank zeigt, dass Wohnungen und Häuser in der Preiskategorie ab einer Million Pfund in guten Londoner Lagen seit dem Höhepunkt der Finanzkrise mehr als ein Drittel an Wert gewonnen haben.

Allein in diesem Jahr stiegen die Preise um 9,6 Prozent, während Wohnimmobilien im Rest des Landes 0,4 Prozent an Wert verloren. Allein im vornehmen Stadtteil Knightsbridge wechselten in den vergangenen zwölf Monaten gut 13 Wohnungen für jeweils mehr als zehn Millionen Pfund den Besitzer. Die Knight Frank-Experten sehen derzeit einen Nachfragestau am Luxusmarkt, der vor allem von Ausländern getrieben wird.

Einer der Gründe für diese Entwicklung sei die Schuldenkrise in der Euro-Zone. Offenbar suchen inzwischen immer mehr Millionäre aus hochverschuldeten Staaten wie Griechenland oder Spanien Zuflucht und Sicherheit am Londer Markt für Luxuswohnungen.

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