Niedrigere Mieten für Mittelschicht Wie London bezahlbar werden soll

In London zahlen Einwohner bis zu zwei Drittel des Einkommens für ihre Wohnung. Der neue Londoner Bürgermeister Sadiq Khan will nun sein Wahlversprechen einlösen: Mehr Wohnraum schaffen und dadurch das Mietniveau senken.
  • Stefanie Diemand
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Londons neuer Bürgermeister Sadiq Khan verspricht günstigen Wohnraum – doch sein Vorhaben ist enorm schwer umzusetzen. Quelle: Imago
London will bezahlbar sein

Londons neuer Bürgermeister Sadiq Khan verspricht günstigen Wohnraum – doch sein Vorhaben ist enorm schwer umzusetzen.

(Foto: Imago)

LondonEr weiß, wie es ist, in beengten Verhältnissen zu leben. Mit seinen Eltern und sieben Geschwistern wuchs Sadiq Khan in einer Drei-Zimmer-Wohnung im Süden der britischen Hauptstadt auf. Der Platz sei zwar knapp gewesen, sagt Londons neuer Bürgermeister später in Interviews, „aber die Miete war bezahlbar“ für seinen Vater – einen pakistanischen Einwanderer, der als Busfahrer arbeitete. Jeden Monat konnte dieser zudem einen Teil seines Einkommens beiseite legen, bis das Ersparte ausreichte, um sich ein Haus zu kaufen.

Dafür reicht es bei vielen Menschen, die in London leben, angesichts steigender Mieten und Immobilienpreise inzwischen nicht mehr. Das will Khan ändern und mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen. Dies war bereits eines seiner großen Versprechen vor seiner gewonnenen Wahl im Mai dieses Jahres. Nun hat er sein Vorhaben konkreter gemacht.

Beim Besuch eines New Yorker Wohnprojekts für Geringverdiener hat er Details seiner Pläne für London bekannt gegeben. Khan hat dabei ein ambitioniertes Ziel im Visier: In Zukunft soll jedes zweite Haus, das in der britischen Hauptstadt neu gebaut wird, für Menschen aus der Unter- und Mittelschicht erschwinglich sein.

Nach Khans Vorstellung sind das Haushalte, die auf ein Jahreseinkommen von 35.000 Pfund bis 45.000 Pfund (umgerechnet 52.000 Euro) kommen. Diese sollen künftig bei dem vom Bürgermeister geförderten Projekt nicht mehr als ein Drittel ihrer Einnahmen für Miete zahlen – also etwa 1000 Pfund im Monat.

In diesen Städten sind die Büros am teuersten
Platz 20: Rio de Janeiro (Brasilien)
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Die Studie des Immobiliendienstleisters Savills untersucht, wie viel die Unterbringung eines Mitarbeiters in einer Stadt pro Jahr kostet.

Mit Pleiten, Pech und Pannen machte die Olympia-Stadt Rio de Janeiro in diesem Sommer von sich reden. Trotzdem geben Firmen vergleichsweise viel Geld aus, um ihre Mitarbeiter in der brasilianischen Metropole unterzubringen. Laut einer Studie zahlen Unternehmen dafür pro Mitarbeiter 19.188,89 US-Dollar im Jahr. Und die Stadt ist auf dem Vormarsch: Ende 2015 war die Metropole noch 14 Prozent günstiger.

Platz 19: Johannesburg
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Johannesburg in Südafrika gilt als Stadt der Gegensätze: Während ein Großteil der Bevölkerung in Armenvierteln leben, wie sie hier im vorderen Teil des Bildes zu sehen sind, leisten sich Konzerne für ihre Mitarbeiter im Juli 2016 Unterbringungskosten von 20.905,43 Dollar pro Kopf und Jahr – rund ein Prozent weniger als noch vor einem halben Jahr.

Platz 18: Mumbai (Indien)
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Das gleiche gilt für Mumbai. Insgesamt 28.592,46 Dollar stecken Unternehmen in die Unterbringung ihrer Mitarbeiter. Darin sind Mietkosten fürs Büro enthalten, aber auch Zuschüsse oder andere Zugeständnisse an Mitarbeiter enthalten, die an diesen Standorten angesiedelt werden.

Platz 17: Berlin (Deutschland)
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Berlin ist ein Touristenmagnet, doch im Vergleich mit Metropolen wie New York oder Hong Kong können Konzerne ihre Angestellten hier eher günstig unterbringen. 29.933,07 Dollar geben Unternehmen hier für die Unterbringung ihrer Mitarbeiter pro Kopf und Jahr aus. Allerdings steigen die Kosten deutlich. Gegenüber Dezember legten die Preise sieben Prozent zu.

Platz 16: Schanghai (China)
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Als bedeutende Industriestadt beherbergt Schanghai viele Menschen aus aller Welt, die vor allem für eines hier sind: Arbeit. Ihre Arbeitgeber bezahlen pro Jahr und Mitarbeiter im Schnitt 42.577,81 Dollar, rund drei Prozent weniger als im Dezember.

Platz 15: Moskau (Russland)
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Noch ein bisschen mehr lassen sich Unternehmen die Mitarbeiterbringung in der russischen Hauptstadt kosten – nämlich durchschnittlich 43.966,29 Dollar pro Jahr und Mitarbeiter. Im Vergleich zum Dezember sind die Kosten damit um rund neun Prozent gesunken.

Platz 14: Dublin (Irland)
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Als europäisches Zentrum für Pharma- und IT-Konzerne zieht die irische Hauptstadt Dublin viele ausländische Arbeitskräfte zu sich. Das kostet – und zwar rund 45.147,20 Dollar pro Jahr für jeden Mitarbeiter. Dabei haben die Preise seit Dezember kräftig angezogen – nämlich um sieben Prozent.

Die durchschnittliche Kaltmiete in London für eine Zwei-Zimmerwohnung liegt derzeit bei 1500 Pfund, also umgerechnet rund 1750 Euro, und ist nach Angaben des Immobilienversicherungsportals Homelet zuletzt um vier Prozent gestiegen. Experten zufolge geben Londoner teilweise zwei Drittel ihres Monatseinkommens für ihre Wohnung aus. Zum Vergleich: Ein Münchner muss laut dem Immobilienverband im Durchschnitt 24 Prozent seines Gehalts für die Miete aufbringen.

Taten müssen folgen
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13 Kommentare zu "Mietniveau soll sinken: Wohnen in London – bald für jedermann?"

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  • Herr carlos santos@Mir wurde im Rathaus gesagt : „ Das man deutsche Papiere hat heißt nicht dass man deutscher ist ! „

    Das sehe ich auch so, so ein Stück Papier sagt doch nichts aus. Ich bin doch auch nicht von den Bermudas nur weil ich von dort Dividenden beziehe.

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  • So kommentiert Deutschland: Erbschaftssteuerreform"Der Weg für die nächste Klatsche ist geebnet"
    Donnerstag, 22.09.2016, 22:03 Focus online

    …...

    Es macht enorm viel Spaß im Internet auch sich daran zu beteiligen...

    selbst an angebliche Politiker, Studierte , Manager und Banker sowie Ökonomen eine Tägliche Klatsche hier auszuteilen !

    NUR SO verstehen diese Personen dass in einem Europa mit 500 MILLIONEN EUROPÄER mindestens einer dabei ist dass sich nicht nehmen lässt zu zeigen...oft sogar im voraus um Jahre oder Monaten … zu zeigen dass in der europäischer Bevölkerung auch nicht studierte die Lage besser erkennen und besser handeln würden.

    Auch wenn dieses an dem europäischen Kontinent nicht mehr hilft weil das Schiff immer tiefer sinkt...das Internet vergißt nichts...und irgendwann...da wird jemanden erkennen...welchen Potential mancher Person aus dem Volk hatte und nicht mitmachen durfte während andere das Kontinent an den Wand absichtlich gefahren haben.

    :-))) EU in Brüssel auch gelesen ?
    Wenn nicht dann haben es mindestens die Kontrolleure aus dem Verfassungsschutz und Geheimdienste Europas die Möglichkeit gehabt...lange zu erkennen...was diese bei sich nicht haben wollten...obwohl diese unter sich selbst nichts besseres als Personal hatten !!!!!

    :-))))))) EU ich lache Dich täglich hier aus !

    Aber macht euch keine Ilusionen, ich will nur noch eine Afrikanische staatsangehörigkeit...dann diene ich dieser Neue mich Aufnehmende Heimat richtig !

    In Europa hatte ich nur einen geburtsland und Deutschland wo man scheinbar selbst wenn man die deutsche staatsangehörigkeit erwirbt ewig Ausländer bleibt !

    Mir wurde im Rathaus gesagt : „ Das man deutsche Papiere hat heißt nicht dass man deutscher ist ! „

    Wie viele nicht deutsche in Millionen hat die Bundesrepublik die gleichzeitig doch einen deutschen Pass haben ???

    Interessant oder nicht ? Tolle Klatsche ! :-)))

  • BILDER DER WOCHE
    Entscheidungen über Leben und Tod

    Elefanten, Löwen und Nashörner prägen unser Bild von Afrikas Tierwelt. Doch Naturschützer sorgen sich seit längerem um den Bestand dieser und anderer Arten. In Johannesburg wird über den Schutz der Tiere verhandelt.

    ............................

    Wenn König von SPANIEN zuhause bleibt...und andere Kapitalisten dieser Welt die Schießerlaubnis entzogen wird...

    dann haben unsere Enkelkinder noch Wilde Tiere im Freien Afrikanischen Territorium zu besichtigen !


    :-)))

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