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Neue Mega-Pleite Immobilienkrise in Spanien fordert Opfer

Die Immobilienkrise in Spanien ist noch längst nicht vorbei. Diesmal trifft es einen milliardenschweren Immobilienentwickler. Es droht die Pleite. Der Markt ist heiß, viele Banken werden ungeduldig.
19.02.2013 Update: 19.02.2013 - 15:33 Uhr
Fensterfront eines Hochhauses. In Spanien gehen immer mehr Unternehmen wegen der Immobilienkrise pleite. Quelle: ZB

Fensterfront eines Hochhauses. In Spanien gehen immer mehr Unternehmen wegen der Immobilienkrise pleite.

(Foto: ZB)

Madrid Die Krise auf dem spanischen Immobilienmarkt hat ein weiteres Unternehmen in den Abgrund gerissen: Der hochverschuldete Immobilienentwickler Reyal Urbis meldete am Dienstag Insolvenz an und könnte sich zum zweitgrößten Pleitefall des Landes auswachsen. Das Schicksal der Firma liegt nun in den Händen eines Gerichts. Zuvor waren Gespräche mit den Gläubigern - darunter die Großbanken Santander, BBVA und Bankia - über eine Umschuldung gescheitert. Bankia steckt bereits selbst in der Krise.

Reyal Urbis verwaltet Immobilien, darunter große Flächen noch ungenutztes Bauland. Diese waren Mitte 2012 mit 4,2 Milliarden Euro bewertet. Dem standen per Ende September Schulden von 3,6 Milliarden Euro gegenüber. Üblicherweise gilt ein Verschuldungsgrad von mehr als 60 Prozent als Grund zur Sorge.

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