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Neuemission Immobilienfirma Gateway will an Frankfurter Börse

Der Immobilienentwickler Gateway braucht frisches Geld. Das Unternehmen ist etwa 700 Millionen Euro wert. Nun will der Konzern nach Frankfurt.
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Der Immobilienentwickler Gateway strebt an die Frankfurter Börse. Quelle: Reuters
Frankfurt Börse

Der Immobilienentwickler Gateway strebt an die Frankfurter Börse.

(Foto: Reuters)

FrankfurtDer deutsche Immobilienentwickler Gateway Real Estate plant eine größere Aktienplatzierung und den Aufstieg in eine höhere Börsenliga. Noch im ersten Halbjahr soll die Notierung im streng regulierten Prime Standard der Frankfurter Börse aufgenommen werden, wie Gateway bei der Bilanzvorlage am Montag mitteilte.

Dabei will der Immobilienentwickler frisches Geld aus einer zehnprozentigen Kapitalerhöhung einsammeln, zudem macht der Mehrheitsaktionär Kasse. Das Unternehmen, das bisher lediglich im Freiverkehr der Börse Stuttgart notiert ist, ist an der Börse aktuell rund 700 Millionen Euro wert. Reuters hatte bereits Anfang Dezember unter Berufung auf Insider über die Pläne berichtet.

Gateway wird vom Immobilieninvestor Norbert Ketterer kontrolliert, dessen SN Beteiligungen Holding AG gut 87 Prozent an Gateway Real Estate besitzt. Weniger als zwei Prozent der Aktien befinden sich im Streubesitz.

Durch die Verschmelzung mit dem Immobilienentwickler Development Partner ist Gateway im vergangenen Jahr stark gewachsen. Das Unternehmen entwickelt aktuell 41 Projekte, die bei einem Verkauf nach Fertigstellung 3,7 Milliarden Euro einbringen sollen. 2018 steigerte der Gewerbe- und Wohnimmobilien-Entwickler das Ergebnis vor Steuern um zwei Drittel auf 42 Millionen Euro.

Durch den Aufstieg in den Prime Standard werde das Unternehmen für Investoren sichtbarer, sagte Gateway-Finanzchef Tobias Meibom. Details zum Zeitplan und zur Höhe der Platzierung seien noch nicht festgelegt worden. Begleitet wird die Privatplatzierung federführend von Credit Suisse.

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  • rtr
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