Photovoltaik: Wie Immobilienbesitzer faire Solaranlagen-Angebote erkennen
Die Preise für Solarmodule sind stark gefallen: Vor zehn Jahren kosteten Module mit einem Kilowatt Leistung noch rund 600 Euro. Heute zahlen Installateure rund 200 Euro für ein Kilowatt Leistung. Die Endkunden profitieren jedoch nicht unbedingt von diesem Preisrückgang, denn eine fertig installierte Photovoltaikanlage (PV-Anlage) kostet trotz der deutlich günstigeren Module teilweise mehr als vor zehn Jahren. Für Immobilienbesitzer ist es schwierig zu erkennen, ob ein Installationsangebot fair oder überteuert ist. Einige Tipps helfen bei der Einschätzung.
Im Jahr 2023 wurden so viele Photovoltaikanlagen in Deutschland installiert wie nie zuvor: mehr als eine Million Systeme mit insgesamt 14 Gigawatt Leistung. Davon gehören mehr als 600.000 in die für private Dachanlagen typische Leistungsklasse zwischen zwei und 15 Kilowatt. Ausgelöst durch die wachsende Nachfrage ziehen die Preise für Solaranlagen seit 2020 wieder an. In den Jahren zuvor sah das anders aus: Bis 2019 kannten die Preise für PV-Anlagen hierzulande nur einen Weg: nach unten. Das zeigen Daten des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme.