Prognose Wetter und Energiepreise treiben Heizkosten in die Höhe

Die nächste Heizkostenabrechnung könnte deutlich höher ausfallen. Wegen des kälteren Wetters und steigender Preise ist mit einem Anstieg der Kosten zu rechnen – um über zehn Prozent. Regional gibt es jedoch Unterschiede.
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Im Vergleich zu 2011 haben die Deutschen im vergangenen Jahr deutlich mehr geheizt. Quelle: dpa

Im Vergleich zu 2011 haben die Deutschen im vergangenen Jahr deutlich mehr geheizt.

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EschbornDie Heizkosten sind nach einer Prognose des Energiedienstleisters Techem im vergangenen Jahr stark gestiegen. Sowohl das kältere Wetter als auch steigende Preise für Heizöl und Gas hätten die Kosten in die Höhe getrieben, teilte Techem am Samstag in Eschborn mit.

Laut des Energiedienstleisters hätten die Haushalte nach dem sehr milden Jahr 2011 im vergangenen Jahr im bundesweiten Durchschnitt rund 7,5 Prozent mehr Energie für ihre Raumheizung verbraucht. Gleichzeitig sei Heizöl um 8,4 Prozent und Gas um 5,6 Prozent teurer geworden. Damit ergebe sich ein durchschnittlicher Kostenanstieg von 13,5 Prozent bei Gasheizungen und von 16,6 Prozent bei Ölheizungen.

Raumheizung und Warmwasser machen nach Kraftstoffen den größten Anteil der Energiekosten bei privaten Haushalten aus und belasten einen Durchschnittshaushalt finanziell doppelt so stark wie die Stromrechnung. Wie stark die Heizkosten für jeden Haushalt tatsächlich steigen, ist individuell sehr unterschiedlich und hängt nicht nur vom Brennstoff und der geografischen Lage ab, sondern auch von der Größe und Isolierung der Wohnung, der Personenzahl im Haushalt und der Qualität der Heizungsanlage.

Nach den letzten vorliegenden Daten von 2011 muss ein Haushalt im statistischen Durchschnitt 223 Euro je Monat für Energie ausgeben, davon 101 Euro für Kraftstoffe, 72 Euro für Heizung und Warmwasser, 19 Euro für Prozesswärme (Kochen) und 32 Euro für Licht und sonstiges.

Techem hat ermittelt, dass die Verbrauchsveränderungen regional sehr unterschiedlich ausfallen. So seien im Süden die Kostensteigerungen weniger gestiegen als in der Mitte Deutschlands. Unter dem Strich kommt der Energiedienstleister auf regionale Kostensteigerungen zwischen neun und 22 Prozent.

  • dpa
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5 Kommentare zu "Prognose: Wetter und Energiepreise treiben Heizkosten in die Höhe"

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  • @esborn

    So ist es. Und zwar erfolgt dies zusammen mit der Inflation/Teuerung, die nicht nur ebenfalls die Energiepreise steigen läßt, sondern auch generell die Reallöhne vermindert, da sie in den letzten Jahren nicht durch Lohnerhöhungen ausgeglichen wurde (so daß man die höheren Preise auch noch schwerer bezahlen kann).

    Es ist aber trotzdem interessant, daß jetzt das "Wetter" (nicht jedoch das "Klima") dazu herhalten muß als Begründung. Den Schluß vom "Wetter" zum "Klima" dürften aber die meisten doch machen können, da können sich unsere Wortakrobaten noch so sehr anstrengen.

    Wird gerade der Klimaschwindel der kalten Realität geopfert, damit die Politiker und ihre Freude den Kopf aus der Schlinge ziehen können? Die Besteuerung hat eben auch ihre natürlich Grenze und zwar anders als die Sozialisten aller Blockparteien glauben unterhalb von 100% des Einkommens, jedenfalls auf Dauer. Egal wie schön die Begründungen daherkommen und egal wie brilliant die tatsächliche effektive Rate für den Einzelnen verschleiert wird.

  • Dann sind die Politiker der 4 etablierten Abzockparteien auch Trolle

  • Das kältere Wetter sind unsere 4 etablierten Parteien, die die Energiekosten extrem hochmanipulieren, vieleicht wettet Schäuble noch mit Steuergelder auf hohe Energiepreise, die Wähler der etablierten sind aber von der Abzocke begeistert

  • nicht auf die Einzeltage oder-wochen schauen - der Durchschnitt macht´s !!!

  • Habe ich "kälteres Wetter" gelesen? Im Zeitalter der Klima-Erwärmung?
    Klima und Wetter sind offenbar etwas Grundverschiedenes. Verdammt kaltes Wetter in diesem aufgewärmten Klima! (und kommt mir niemand mit der Global-Ausrede, es war überall auf der Nordhalbkugel kalt).

    Bisher hat die "Statistik" es aber noch jedesmal geschafft, aus einem kalten Winter (und einem lauen Sommer) einen "Hitze-Rekord" fürs Jahr zu produzieren. Was ist los? Entgleitet den Klimareligiösen das Heft aus der Hand.

    Regt Frieren die Gehirnzellen der Leute an, so daß man sie nicht mehr weiter wie bisher für dumm verkaufen kann? Wäre mal was für das oberpeinliche "Klima-Orakel" des HB, um mal auch über diese überflüssige Frage zu orakeln!

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