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Immobilienpreise

Die Hauptstadt ist der Spitzenreiter.

(Foto: dpa)

Ranking In diesen Städten steigen die Immobilienpreise am stärksten

Käufer müssen immer mehr Geld aufbringen, um sich ein Eigenheim oder eine Eigentumswohnung leisten zu können. Mietern geht es nur wenig besser.
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Düsseldorf Die gute Nachricht ist: Der Höhenflug der Immobilienpreise scheint vorerst gebremst. Das Wachstum der Kaufpreise verlangsamt sich in fast allen großen deutschen Städten.

2017 stiegen die Preise für Eigenheime im Städtedurchschnitt noch um 10,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im vergangenen Jahr gab es nur noch einen Zuwachs von acht Prozent. Dasselbe gilt für Eigentumswohnungen, zeigen Preisindizes des Verbands der Deutschen Pfandbriefbanken (vdp).

Trotzdem liegen Kaufpreise, sowohl für Einfamilienhäuser als auch für Eigentumswohnungen, in vielen Städten weiterhin auf Top-Niveau und haben sich in den letzten 15 Jahren oftmals verdoppelt. Gleichzeitig scheint auch die Entwicklung der Mieten an ihre Grenzen gekommen sein.

Denn auch bei den Neuvertragsmieten ist der Aufwärtstrend vorerst träger, die Mieten wachsen langsamer und liegen in ihrer Entwicklung oftmals hinter dem Wachstum der Kaufpreise. Da wird es für Kapitalanleger doppelt teuer.

Die Preisindizes des Verbands der Deutschen Pfandbriefbanken (vdp) basieren auf Transaktionsdaten aus dem Immobilienfinanzierungsgeschäft deutscher Banken. Das ist ein wichtiger Unterschied zu Auswertungen, die sich auf die Angebotspreise von Immobilienofferten auf Vermittlungsplattformen beziehen.

Das Ergebnis für die sieben größten Städte zeigt: Es wird für Käufer immer schwieriger, ihr Geld gewinnbringend in Immobilien anzulegen.

Platz 7: Hamburg

Das Rathaus und die Hamburger Innenstadt sind zu sehen. Quelle: dpa
Hamburg

Das Rathaus und die Hamburger Innenstadt sind zu sehen.

(Foto: dpa)

Obwohl das Wohnen in Hamburg lange Zeit immer teurer wurde, ist der Markt im Städtevergleich noch verhältnismäßig entspannt. 2017 stiegen die Preise für Eigentumswohnungen noch um mehr als elf Prozent. Die für Eigenheime um 9,1 Prozent. Nun scheint sich die Entwicklung stark zu verlangsamen. 2018 lag das Wachstum für Eigenheime nur noch bei 5,3 Prozent, das für Eigentumswohnungen bei sieben Prozent.

Ein nicht ganz so starker Trend zeigt sich bei den Mieten. Diese stiegen im Jahr 2018 nur noch um 4,5 Prozent. Immerhin fast einen Prozentpunkt weniger als im Jahr davor. Seit 2003 verdoppelten sich die Neuvertragsmieten allerdings nahezu.

Platz 6: München

Das Neue Rathaus im Herzen der Stadt. Quelle: obs/Accor Hotellerie Deutschland GmbH
München

Das Neue Rathaus im Herzen der Stadt.

(Foto: obs/Accor Hotellerie Deutschland GmbH)

Teuer, teurer, München. Zuletzt kam eine Studie zu dem Schluss, dass die Gefahr einer Immobilienblase in der bayerischen Landeshauptstadt besonders hoch ist. Im Städtevergleich liegt München zumindest bei der Preisentwicklung allerdings im Mittelfeld.

Nach drei besonders starken Anstiegsjahren seit 2015 steigen die Preise zwar weiter, allerdings nicht mehr ganz so stark wie zuletzt. 2016 mussten Käufer von Eigenheimen zehn Prozent mehr Geld zahlen als im Vorjahr. 2015 waren es für Wohnungskäufer sogar gut zwölf Prozent. Zuletzt betrug das Wachstum noch 5,9 Prozent bei den Eigenheimen und 7,5 Prozent bei den Eigentumswohnungen.

Gleichzeitig können Eigentümer aber auch nicht mehr auf ganz so hohe Mieteinnahmen hoffen: Schon 2013 hat die Mietentwicklung mit einer Steigerung von 7,4 Prozent ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Im Jahr 2017 betrug die Steigerung nur noch 3,1 Prozent. Außerdem gilt in München: Anders als zum Beispiel in Hamburg verdoppelten sich die Mieten hier nicht.

Platz 5: Düsseldorf

Der Fernsehturm der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens. Quelle: dpa
Düsseldorf

Der Fernsehturm der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens.

(Foto: dpa)

Düsseldorf bleibt vor Köln die zweitteuerste Stadt am Rhein. In der NRW-Landeshauptstadt nähern sich die Entwicklungen der Kaufpreise und der Neuvertragsmieten allerdings beinahe an: Im vergangenen Jahr stiegen die Preise für Eigentumswohnung gegenüber dem Vorjahr um 4,5 Prozent, die Preise für Eigenheime um sechs Prozent. Neuvertragsmieten nahmen um immerhin 3,5 Prozent zu.

In den vergangenen 15 Jahren lag der Preisanstieg in Düsseldorf immer unterhalb der Marke von zehn Prozent. 2003 und 2004 waren die Preise für Eigenheime sogar noch um mehr als vier Prozent gesunken. Die Preise für Eigentumswohnungen allerdings zeigten auf Sicht von 15 Jahren stetig nach oben.

Der Handelsblatt Expertencall
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