Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Wer eine Immobilie erwerben will, profitiert von der staatlichen Förderung beim Wohn-Riester. Bausparer können Tausende Euro sparen. Aber nicht alle Tarife taugen etwas. Ein Vergleich zeigt, wo der Abschluss lohnt.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • .....und der Großteil der Riestersparer kauft kein Wohneigentum...übgrig bleibt ein schlecht verzinster Sparvetrag, der mit Beginn der Rente in eine Versicherung übertragen wird...zusätzliche Abschlußgebühren fressen dann die Zinsen auf!
    Die, die tatsächlich kaufen/bauen haben in der Regel keine zusätzl. Altersvorsorge und dürfen dann von der geringen gesetztl. Rente auch noch Steuern für´s Haus zahlen. Die vorprogrammierte Altersarmut läßt grüßen.

    Wenn der Kassensturz dann gemacht wurde, wird das Haus/ Wohnung dann versucht, zu verkaufen, in 20-40 Jahren, bei sinkender Bevölkerungszahl sicherlich ein leichtes..
    DANKE WOHNRIESTER !!!

  • "im Vergleich zu einem Banksparplan mit einer Verzinsung in der Ansparzeit von 2,5 Prozent pro Jahr und einem entsprechendem klassischen Baudarlehen zu einem angenommenen Zins von 5,25 Prozent und 4,25 Prozent jährlicher Tilgung bringt die Wohn-Riester-Variante den BHW-Kunden einen Barwertvorteil von 4.629 Euro."

    4.629 EUR Vorteil bei 4,25% Zins.

    Bei 4,00% ist der Vorteil wahrscheinlich ganz weg.

    Mein Urteil: Nicht empfehlenswert!

  • 2 Punkte erscheinen mir noch wichtig:

    1.
    Alle mir bekannten Bausparkassen unterstellen in ihren Berechnungen, dass die Liquiditätslage zum Zeitpunkt der voraussichtlichen Zuteilung so komfortabel sein wird wie aktuell. Momentan lassen fast alle Bausparer ihr zugeteiltes Bauspardarlehen verfallen, weil die Kondition schlechter ausfällt als am Markt verfügbar.

    Wenn aber die Zinsen wirklich mal wieder steigen sollten, werden Kunden ihre dann ja besonders attrativen Bauspardarlehen auch abrufen. Dies wird dann wieder zu Zuteilungszeiten führen, die man so heute gar nicht mehr kennt.

    Kommt nun ein angesparter Bausparvertrag in solche eine längere Zuteilungszeit, muss der Bausparer auf sein Bauspardarlehen vielleicht noch 12 Monate warten und in dieser Zeit sein eigenes Guthaben zwischen finanzieren. Ergänzt man Berechnungen, wie sie die FMH angestellt hat, um solche Szenarien, fällt der errechnete Barwertvorteil oftmals komplett weg.

    2.
    Dadurch, dass in der Ansparphase in dem Bausparmodell nicht getilgt wird, sondern in den Bausparvertrag angespart wird, ergibt sich zu Beginn eine langsamere Entschuldung. Zum Zeitpunkt der Zuteilung ist man bzgl. seiner Entschuldung bei einem klassischen Tilgungsdarlehen oft einige Tausend Euro weiter. Dies hat, neben der ohnehin schon zurück zu erstattenden Riester-Förderung, dann Nachteile, wenn beispielsweise die Immobilie verkauft wird.

    Die Barwertvorteile, die fmh errechnet, stimmen mit dem überein, was wir auch regelmäßig in der Zahlungsstrom-Betrachtung errechnen.

    Und jetzt mal Hand auf's Herz:

    Ein Barwertvorteil von beispielsweise 4.000 € für eine Baufinanzierung, die 30 Jahre läuft, bedeutet eine durchschnittliche Förderung von 11 € (!!!) monatlich.

    Und für diese 11 Euro wird eine solche Bürokratie in Form von Förderung, Wohnförderkonto, nachgelagerte Besteuerung, Rückzahlungsverplichtungen, Gewährung von Steuervorteilen u.v.a.m. gefahren, vom Beratungsaufwand ganz zu schweigen...

    Karsten Schiefelbein
    Creativa

  • Ich ergänze noch: Wohn-Riester lohnt m. E. nur zum Ansparen von Guthaben (das dann für den Immo-Erwerb genutzt wird). Als Finanzierungsmodell taugt es zumeist nichts. Statt zu 0,25% (aktuelle Tarife) einen Wohn-Riester BSV zu besparen könnte man auch sein Darlehen zu z. B. 2,5% tilgen (Zinsdifferenz 2% und mehr). Zudem kommen noch Gebühren etc. dazu.

    Und selbst bei Bauspardarlehen von 2,5% Darlehenszins lohnt sich teilweise(!) das Bausparen nicht, da man in der Sparphase auf anständige Renditen verzichtet - es sei denn, man rechnet mit Zinsen jenseits der 5%-Marke... und dann könnte man das Geld auch wieder anständig anlegen!

Mehr zu: Bausparen - Die besten Wohn-Riester-Tarife