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Der spanische Staat ist nicht unschuldig an der Immobilien-Krise im Land. Er hat sogar kräftig daran verdient, sagt der Buchautor Borja Mateo. Er warnt Anleger davor, ihr Geld in spanische Immobilien zu stecken.

Kommentare

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  • Ich kann mich dem nicht anpassen und habe mir erst neulich eine wunderschöne Immobilie bei www.eudomi.com gekauft. Ich gehe mal davon aus, das der Boden der Immobilienblase schon erreicht ist und es wieder rauf geht. Wer vielleicht noch ein bischen wartet kann davon ausgehen das er die Immobiline geschenkt bekommt??? Ich jedoch freue mich über meine 7 Jahre neue Ferienwohnung.

  • Eigentlich müsste doch jedem klar denkenden Menschen bewusst sein,dass ein Reihenhaus in Mallorca oder Malaga nicht 750000.-- Euro wert sein kann,so wie inden den zurückliegenden Jahren die Preise dort aufgerufen wurden - und das bei oft miserabler Bauqualität.Oder ein Haus mit 200 Qm für 3 Millionen!!Dass diese Blase platzen musste war eigentlich vorhersehbar und logisch.
    Ich habe in der letzten grossen Immobiliendepression mein Reihenhaus in Marbellanähe mit Mühe Ende der 90er Jahre für 55000.-- DM verkauft und war froh,einen Käufer damals gefunden zu haben. Diese Zeiten werden sich wiederholen und so mancher wird froh sein,noch ein Butterbrot für seine Immobilie zu bekommen.

  • Michi aus Hamburg weist auf ein wichtiges Detail hin, das eine Mitschuld hat an der Bankenkrise in Spanien: Um die hohe Erbschafts- und Spekulationssteuer (im Verkaufsfall der gebrauchten immobilie) zu umgehen, haben Finanzjongleure aus Gibraltar spanischen Hauseigentümern aufgeschwatzt, ihre bereits abbezahlte Immobilie zu beleihen, weil in Spanien vorhandene Hypothekendarlehen die o.g. Steuern vermindern. Das so eigentlich nicht benötigte Darlehen wurde dann in halbseidene Finanzanlagen gesteckt und verbrannt. Die unnützen Darlehen müssen natürlich weiter bedient werden.
    Ich habe 2001 in Spanien zu moderatem Preis eine Neubauwohnung im Rohbaustadium zum Eigengebrauch gekauft. Damals hofften viele Spanier, auf diese Weise reich zu werden: Man zahlt 10% des Kaufpreises an und verkauft kurz vor Fertigstellung an einen anderen interessenten zum doppelten Preis. Das hat tatsächlich sechs Jahre so funktioniert. Ich kenne einen Iren, der auf diese Weise gleich 23 Wohnungen erworben und mit Gewinn verscherbelt hat. Als dann auf einmal keine Käufer mehr da waren, mussten die Spekulanten die fehlenden 90% des Kaufpreises bei Fertigstellung nachschießen, was meist nur über Hypothekendarlehen zu variablen Zinssätzen möglich war.
    Viele einfache Spanier, die ihren Spekulationstrieb nicht unter Kontrolle hatten, sind so in die Armut gerutscht.
    Für diese Schulden,die von den (Hobby-)Spekulanten niemals zurückgezahlt werden können, sollen wir jetzt mit unseren Rettungsschirmen geradestehen.

  • lebe seit 16 jahren in spanien und habe 2003 meine whg fuer 70.000€ gekauft.
    gottseidank ist die hypothek getilgt und ich bin beamter.
    verkaeuflich ware meine whg jetzt nicht, es gibt einfach keine kaeufer. auch wenn ich sie fuer 50t€ anboete, keiner wuerde kaufen. insofern gebe ich dem vorredner recht, ihr wert ist null. bis auf das detail dass ich drin wohne, also ca 350€ miete im monat spare. also 5% rendite.
    ich muss herrn borja recht geben, vor ende 2014 sollte keiner dran denken hier was zu kaufen.

  • Als Eigentümerin einer Immobilienfirma kann ich nur sagen, das ich noch selten glücklichere Kunden gesehen habe, als in den letzten Monaten. Hervorragende Immobilien zu unglaublichen Preisen. Deswegen kann ich nicht Ihren Kommentar nicht verstehen, das man keine Immobilie vor 2014 kaufen sollte.
    MFG
    Tatiana Vodovskaia

  • Ein weiteres großes Problem, welches zur Immokrise in Spanien erheblich beiträgt, ist das spanische Erbschaftsrecht. Wie auch in Deutschland findet zur Zeit auch in Spanien ein großer Generationenübergang der Immobilien statt. Betseuert wird mit sehr hohen Sätzen und geringen Freibeträgen der Katasterwert der Immobilien. Dieser liegt jedoch heute häufig schon beim Dreifachen des tatsächlichen Verkehrswertes. Nun müssen die Erben teilweise schon an die 50% des ererbten Immobilienvermögens an den Staat bzw. die Kommune abführen. Bei einer Arbeitslosenquote von bis zu 25% führt das zwangsläufig zu Zwangsversteigerungen bei denen häufig deutlich weniger als der derzeit ohnehin schon sehr niedrige Verkehrswert erzielt wird.

  • @zinssklave
    was für ein sonderbarer Kommentar. Wie wollen Sie denn den Handel ohne Geld abwickeln? Wieder Schafe gegen Ochsen tauschen? Und wenn Sie Geld verleihen, tun Sie das ohne Gegenleistung (Zinsen?). Also: verschonen Sie uns mit babylonischen Wirtschaftsmodellen.

  • Schon mal was von Silvio Gesell gehört?

  • Gsell ist Schwachfug. Zins ist notwendig. Allerdings ist es nicht notwendig, die Geldschöpfung als Kredit zu betreiben. Nur letzteres Faktum führt zur Instabilität des Systems, da nur dadurch das Kreditvolumen so hoch aufgebläht wird, dass die Zinszahlungen zu einem systemischen Problem führen. Gsell's Theorie ist an vielen Stellen fehlerhaft, neben seinem Unverständnis für die Natur und Notwendigkeit des Zinses, versteht er auch nicht die Natur der Geldhortung. Gsell übersieht, dass eine echte Geldhortung, d.h. sein Entzug aus dem Umlauf, das Geldvolumen bei gleichbleibendem Warenangebpot schrumpfen lässt und somit die Kaufkraft des Geldes der verbliebenen Konsumenten erhöht (Preisdeflation). Geldhortung führt also keineswegs zu einem Schrumpfen der Wirtschaftstätigkeit. Und bitte nicht mit Deflation in unserem Schuldgeldsystem verwechseln, dort ist eine Deflation hochgefährlich, da das System zur Aufrechterhaltung der Zinszahlungen auf konstante Inflation der Geldmenge angewiesen ist.

  • Ihr Kommentar ist auch ganz schön daneben.
    Ich habe schon eine Menge Geld verliehen, ohne an Zinsen nur zu denken.
    Sie bekämen es allerdings nur für 1%, (pro Tag). Als Sicherheit ist die Kreditsumme in dreifacher Höhe in Gold (no Papers, please) zu hinterlegen.

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