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Reits: Gewinn statt Steuer

Vorschlag: Die von der Initiative Finanzplatz Deutschland (IFD) vorgelegten Eckpunkte für deutsche Real Estate Investment Trusts (Reits) sehen vor, dass der Reit eine börsennotierte Immobilienaktiengesellschaft ist. Der Reit zahlt weder Körperschaft- noch Gewerbesteuer, muss dafür aber 90 Prozent seines Gewinns als Dividende an die Aktionäre auszahlen. Die Aktionäre versteuern die Dividende mit ihrem persönlichen Steuersatz. Anders als für die Anteilseigner anderer Kapitalgesellschaften gilt für sie nicht das Halbeinkünfteverfahren, bei dem nur die halbe Dividendensumme besteuert wird.

Anreiz: Um Firmen dazu zu bewegen, Immobilien in einen Reit einzubringen und dabei die stillen Reserven aufzudecken, sollen diese nur mit etwa 20 statt 40 Prozent Steuer belastet werden. Die stillen Reserven sind die Differenz zwischen Buchwert und Marktwert. Die IFD erwartet nach fünf Jahren knapp 130 Mrd. Euro Marktkapitalisierung für deutsche Reits.

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