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„Silberturm“ Frankfurter Wahrzeichen abzugeben

Einst war hier die Zentrale der Dresdner Bank. Dann zog die Deutsche Bahn als Mieterin ein. Jetzt steht der „Silberturm“ in Frankfurt zum Verkauf. Interessenten müssen allerdings etwas Kleingeld mitbringen.
29.08.2014 - 10:55 Uhr
Die ehemalige Dresdner-Bank Zentrale in Frankfurt steht erneut zum Verkauf. Der Turm war einst das höchste Gebäude Deutschlands. Quelle: ap

Die ehemalige Dresdner-Bank Zentrale in Frankfurt steht erneut zum Verkauf. Der Turm war einst das höchste Gebäude Deutschlands.

(Foto: ap)

Frankfurt Der sogenannte „Silberturm“ prägt die Skyline Frankfurts. Bald könnte das Hochhaus mit der glänzenden Fassade einen neuen Eigentümer bekommen. Die IVG Institutional Funds, eine Tochter der insolventen Immobiliengesellschaft IVG, plant den Verkauf für rund 450 Millionen Euro. Dies bestätigten nach Informationen von Bloomberg zwei Personen, die mit dem Vorgang vertraut sind. Über mögliche Käufer wurde bislang nichts bekannt. Das Unternehmen lehnte eine Stellungnahme ab.

Das 166 Meter hohe Gebäude mit seinen 34 Stockwerken war bei seiner Eröffnung 1978 der höchste Wolkenkratzer Deutschlands. Einst war hier die Zentrale der Dresdner Bank. Nach der Fusion mit der Commerzbank wurde das Gebäude nicht mehr gebraucht. Die Commerzbank verkaufte es 2011 an die IVG Immobilien AG. Als Mieterin zog 2012 die Deutsche Bahn ein. Der Mietvertrag läuft über 15 Jahre. Das Hochhaus bietet Platz für etwa 2000 Mitarbeiter. Laut IVG Immobilien verfügt das Haus am Jürgen-Ponto-Platz über 33.400 Quadratmeter Fläche.

Wo Frankfurt in den Himmel wächst
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Die Frankfurter Innenstadt mit ihren charakteristischen Türmen: Kaum eine andere Stadt kann mit der Wolkenkratzerlandschaft der Bankenmetropole mithalten. Ein Rundgang durch Mainhattan. Alle Fotos: PR, dpa, ap

DRESDNER BANK
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Die ehemalige Dresdner-Bank Zentrale in Frankfurt steht erneut zum Verkauf. Der Turm war einst das höchste Gebäude Deutschlands.

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Im Frühjahr 2003 wurde die neue, 136 Meter hohe Zentrale der Dresdner Bank unter dem Namen „Gallileo“ (im Vordergrund) fertiggestellt. Das Hochhaus ging zunächst an die Commerzbank und 2013 im Rahmen eines Club-Deals an den Bonner Immobilienkonzern IVG und mehrere südkoreanische institutionelle Investoren.

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Der Commerzbank-Tower misst 259 Meter (mit Antenne sogar 300 Meter) und ist damit das höchste Gebäude der Bankenmetropole am Main. Bis 2003 war der Turm sogar europaweit Spitzenreiter, musste den Titel dann aber an den Moskauer Triumph-Palace abgeben.

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Das Deutsche-Bank-Hochhaus im Frankfurter Westend besteht aus zwei Wolkenkratzern, die gerne auch als "Soll und Haben" oder "Deutsche Bank I und II" bezeichnet werden. Das 1984 errichtete, 155 Meter hohe Gebäudeduo wurde in den vergangenen Jahren umfassend saniert. Dabei sollte insbesonder die Energiebilanz verbessert werden. Die Bank warb zur Zeit der Sanierung auch mit dem Begriff "Greentowers".

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Zeitweise war der MesseTurm im Frankfurter Westend mit 257 Metern das höchste Bürohaus in Europa, wurde dann aber vom Commerzbanktower überholt. Der Name der Stahlbetonkonstruktion ergibt sich durch den Standort gleich neben dem Frankfurter Messegelände. Durch seine Form wird er auch "Bleistift" genannt. Zusammen mit dem Opernturm ist der MesseTurm das einzige Gebäude in Deutschland mit einer eigenen Postleitzahl.

Tower185 - Bei Dämmerung
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Der Tower 185 ist ein Wolkenkratzer im Stadtteil Gallus in der Nähe der Frankfurter Messe. Der Bau des Doppelturms startete im August 2008 und wurde im Dezember 2011 abgeschlossen, wobei er eine Gesamthöhe von 200 Metern erreicht hat.

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