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Studie Deutschland wohnt zur Miete

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Nur in einem Land sind Immobilien günstiger

Wohnung als Geldanlage? An diesen Orten lohnt sich die Investition

Das treibt die Preise. Laut Deloitte stiegen die Immobilienpreise in München 2016 um gut acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr – auf 6.580 Euro pro Quadratmeter. Auch in Berlin legten die Preise in einem Jahr um fast um fast zehn Prozent zu. Der Quadratmeter kostet dort durchschnittlich 3.510 Euro. Für Gesamtdeutschland beträgt die durchschnittliche Steigerungsrate 8,5 Prozent.

Jüngste Zahlen des Forschungs- und Beratungsunternehmen F+B liegen zwar darunter, aber noch immer auf einem hohen Niveau. Demnach sind 2017 im zweiten Quartal die Preise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum für Einfamilienhäuser um 6,1 Prozent gestiegen, die Preise für Eigentumswohnungen um 7,1 Prozent.

Das legt den Schluss nahe, dass vor allem die hohen Preise die Deutschen vom Kauf von Wohneigentum abhalten. Schließlich würden nach der jüngsten Umfrage der Landesbausparkassen (LBS) 57 Prozent der Mieter lieber in einer eigenen Immobilie wohnen. Doch Deloitte kommt in seiner Studie zu dem Ergebnis, dass die Immobilienpreise in Deutschland mit durchschnittlich 2.957 Euro pro Quadratmeter niedriger sind als beispielsweise in Frankreich. Auch bei der Erschwinglichkeit von Wohneigentum schneidet Deutschland überdurchschnittlich gut ab.

Dafür vergleicht Deloitte, wie viele Bruttojahresgehälter es braucht, um eine neue Wohnung mit 70 Quadratmetern Wohnfläche zu finanzieren. In diesem Ranking liegt Deutschland mit 4,7 Jahresgehältern auf Rang zwei. Zum Vergleich: In Frankreich dauert es durchschnittlich acht, in Großbritannien sogar zehn Jahre.

Alleine in den Niederlanden ist demnach der Immobilienkauf im Vergleich zum Einkommen günstiger als in Deutschland. „Daher sollten die Politik und die gesamte Branche daran arbeiten, dass dieser Vorsprung dauerhaft beibehalten wird“, erklärt Deloitte-Partner Müller. Nur so lasse sich die Eigentumsquote in Deutschland nachhaltig verbessern.

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