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Kaum ein Markt hat so von den Nullzinsen profitiert wie der für Wohnungen. Doch der Immobilienrausch hängt immer mehr potenzielle Käufer ab.

Kommentare

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  • Der Artikel weist auch auf weithin verbreitete Grundhaltungen in Deutschland hin: alles hat "billig" zu sein, sobald etwas "zu teuer" wird, fühlt man sich "benachteiligt", sucht nach "Schuldigen", die Neid- und Verbots-Spirale kommt in Gang : eherne Grundlagen für reinsten Populismus deutscher Prägung.
    Eine umfassendere Sicht ist stets unerwünscht; dass z.B. woanders Preise weitaus höher sind - dass jedoch z.B. auch anders, mit weniger grotesken "Vorschriften" , gebaut wird -, wird erst gar nicht registriert. Mit irgendetwas Geld zu verdienen, Gewinn zu machen, ist ohnehin ein Verbrechen in Deutschland und gehört zum Allerschlimmsten.
    "Stadträte", die aus Steuergeldern für Abermillionen Häuser für "die Stadt" kaufen – und wer muß sie dann unterhalten ? – , um sich als Robin Hood aufzuspielen und dann die Mieten zu erhöhen, gibt es wohl nur in Deutschland.
    Eine für u.a. Wohnbaurecht zuständige SPD- Justizministerin ignoriert wie fast die gesamte Regierung eine Expertise zahlreicher in der REALEN Immobilienwirtschaft sich auskennenden Fachleute, welche die Wohnungspolitik der Bundesregierung unter maßgeblicher SPD-Federführung in der Luft zerreißt und „Mietpreisbremse“ oder „Milieuschutz“ u.a. die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft gängelnde und abwürgende „Vorschriften“ als kontraproduktiv aufweist, als gerade weiter zur Anspannung und Verteuerung führend.
    Hauptsache, dem anti-kapitalistischen Reflex „des Volkes“ ist Genüge getan, und das wird dann als „demokratisch“ ausgegeben.
    Diese selbst geschaffene Misere reicht ihnen nicht, SPD, Linke, Grüne haben weitere die Immobilien- und Wohnungswirtschaft faktisch mit einem Berufsverbot belegende verfassungswidrige „Projekte“ geplant.
    All dies wird irgendwann von obersten Gerichten wieder als rechtswidrig rückgängig gemacht werden - aber bis dahin ist Etliches zerstört, und man greint über die "Fehler von gestern", sucht "Schuldige" woanders - um dieselben Fehler leicht variiert zu wiederholen, da Selbstkritik ausbleibt.

  • Wenn die "hohen" Eigenkapitalanforderungen manchen davor bewahren a) eine überteuerte Immobile zu kaufen und b) beim nächsten Abschwung in Schwierigkeiten zu geraten, dann ist das eher positiv zu sehen.

    Die Immobilienpreise sind sowohl was Eigennutzung angeht, als auch was Investition angeht nicht nur in Berlin, sondern auch vielerorts so hoch, daß man besser wartet. Jedenfalls ist aktuell das Einstiegsniveau nur noch in Einzelfällen betriebswirtschaftlich für den Käufer sinnvoll.

  • Sehr geehrter Herr Streit,

    tut mir leid, aber ich habe einen anderen gedanklichen Ansatz als Ihr "Chefvolkswirt". Für mich ist der Kauf einer Immobilie eine Investition, die mit Investitionen in anderen Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Gold, usw.) konkurriert.

    Im Gegensatz zu Ihrem Chefvolkswirt habe ich auch im Blick, dass man nur mit manchen Investitionen Geld verdient ("rentable Investitionen"), mit anderen aber unter Umständen viel Geld verliert ("Fehlinvestitionen"). Ausschlaggebend für diese Unterscheidung ist unter anderem, zu welchen Preisen man die Investition tätigt.

    So kann ich mir beispielsweise gut vorstellen, dass der Erwerb einer Immobilie vor Beginn des Preisbooms eine lukrative Investition war. Aber heute, nach 10 Jahren eines eklatanten Preisanstiegs und offensichtlicher Preisübertreibungen, würde ich meine sauer verdienten Ersparnisse nicht in einen Markt mit hohem Rückschlagspotential stecken.

    Grüßen Sie von mir die angeblich ach so benachteiligten Jungen und den lieben Herrn Rürup.

Mehr zu: Studie - Warum der Immobilienboom vor allem den Jüngeren schadet