Stuttgart und Freiburg im Immobilien-Rating: Hier gehen Immobilienkäufer auf Nummer sicher
Je grüner desto besser: Im Südwesten häufen sich die guten Immobilienlagen.
Foto: HandelsblattDie Entwarnung des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung dürfte nicht alle Immobilienkäufer beruhigen. Zwar gebe es keine „gesamtwirtschaftlich riskante Spekulationsblase“ in Deutschland, berichtet das Institut. Trotzdem sind die Preise in einige Regionen aber „explosionsartig“ angestiegen.
In Süddeutschland ist laut DIW eine besonders hohe Konzentration an Städten mit „außergewöhnlichen Preisentwicklungen zu finden. In zehn Städten Baden Württembergs, darunter Stuttgart und Freiburg, steigen Mieten oder Kaufpreise explosionsartig an. In Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Karlsruhe diagnostizieren die Volkswirte eine „hohe Wahrscheinlichkeit einer spekulativen Blase bei Bestandswohnungen“.
Nicht nur die schwäbischen und badischen Häuslebauer tun sich mittlerweile schwer mit den stark gestiegenen Preisen. Auch Profi-Investoren werden vorsichtiger. „In Baden-Württemberg sind die Kaufpreise mittlerweile so hoch, dass uns Investitionen aktuell nicht rentabel erscheinen“, sagt Arndt Krienen, Vorstandssprecher des Bestandhalters Westgrund.
Wer für sein neues Eigenheim schon tief in die Tasche greifen muss, der möchte sein Geld wenigsten sicher angelegt sehen. Denn niemand möchte ein Haus oder eine Wohnung kaufen, die in einigen Jahren einen großen Teil des ursprünglichen Wertes verlieren.