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Tool der Woche – Mietpreisspiegel Gibt es bald keine Mieterhöhungen mehr?

Was Mieter nie zu träumen gewagt hätten, könnte bald Realität werden: keine Mieterhöhungen. Die geplante Mietspiegelreform von Justizminister Heiko Maas ist allerdings im Moment noch umstritten.
04.02.2016 - 16:55 Uhr
In der bayerischen Landeshauptstadt sind die Mieten besonders hoch. Quelle: dpa
Wohnungen in München

In der bayerischen Landeshauptstadt sind die Mieten besonders hoch.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Mieter, höret die Signale. Mit den krassen Mietsteigerungen der vergangenen Jahre könnte demnächst Schluss sein. Nämlich dann, wenn es Justizminister Heiko Maas gelingt, seine Mietspiegelreform durchzusetzen. Sie sieht vor, dass der Betrachtungszeitraum zur Ermittlung der Mietspiegel-Mieten von vier auf zehn Jahre verlängert wird. In die Berechnung dieser Mieten fließen Mieterhöhungen in laufenden Verträgen und Neuvertragsmieten ein.

Warum die Deutschen Immobilien kaufen
Immobilie zu verkaufen
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Krisensicherheit

Die Umfrage „Immobilienbarometer“ hat Deutsche nach ihren Kaufmotiven bei Immobilien befragt. Auf dem fünften Platz landete dabei der Schutz vor Krisen. 25 Prozent der Befragten kauften demnach Immobilien, weil sie davon ausgingen, dass Immobilien krisensicher seien – 2010 waren es nur 22 Prozent.

Zur Umfrage „Immobilienbarometer“: Im März 2014 wurden über 1.400 Immobilieninteressenten befragt. Die Umfrage wird seit 2010 jährlich als Vergleichsstudie wiederholt. Auftraggeber ist der Baugeld-Vermittler Interhyp.

(Foto: dpa)
Cum-Ex-Geschäfte
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Misstrauen

Immobilien profitieren weiterhin von den Folgen der Finanzkrise. Das Vertrauen in viele Anlageklassen ist nach Schuldenschnitt und Bankenpleite erschüttert. Knapp jeder dritte Anleger (29 Prozent) kauft deshalb Immobilien auch aus Misstrauen gegenüber anderen Anlageformen. 2013 taten dies lediglich 6 Prozent der Kapitalanleger.

(Foto: dpa)
Mehrheit fuer Neuregelung der Maklergebuehren in Sicht
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Unabhängigkeit

Ein weiterer wichtiger Grund, warum man sich die eigenen vier Wände zulegt, ist die Unabhängigkeit vom Vermieter. 29 Prozent aller Befragten kaufen eine Immobilie, um nicht am Tropf des Vermieters zu hängen – 2010 waren es 28 Prozent.

(Foto: dapd)
Wohnungsnot in Deutschland: Tipps zum Mieterglück
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Mietfreiheit

37 Prozent der Deutschen wollen Mietzahlungen vermeiden und kaufen sich deshalb eine Immobilie. 2010 waren es noch fünf Prozentpunkte mehr.

(Foto: obs)
EZB Zinspause
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Niedrige Zinsen

Die EZB hält die Zinsen auf rekordniedrigem Niveau und viele Häuslebauer nutzen die Chance, um sich den Traum der eigenen vier Wände zu erfüllen. 46 Prozent gaben an, dass die niedrigen Zinsen der Grund für einen Hauskauf seien – 2010 waren es 39 Prozent. Doch die niedrigen Zinsen haben auch schon viele Immobilienverkäufer realisiert, weshalb die Preise für Immobilien in den letzten Jahren auch deutlich gestiegen sind.

Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp, sieht trotzdem noch Chancen für Hauskäufer: „Die gute Nachricht lautet: Die heute erzielbaren Zinsvorteile können oftmals die Preisanstiege ausgleichen, so dass die monatliche Kreditbelastung in 2014 nicht höher ausfällt als in 2010.“

(Foto: dpa)
Neue Staatsförderung für den Hausbau: Der «Wohn-Riester» kommt
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Die niedrigen Zinsen sind als Kaufgrund von Platz 3 auf Platz 2 geklettert. Kein Wunder, denn 2010 lagen die Baugeldzinsen oftmals bei über vier Prozent, heute lässt sich laut „Immobilienbarometer“ für rund 2,5 Prozent ein Darlehen mit einer zehnjährigen Zinsbindung aufnehmen.

(Foto: gms)
NEUBAUGEBIET BERLIN KAROW NORD
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Wertsteigerung

Mehr als die Hälfte aller Immobilienkäufer erhoffen sich eine Wertsteigerung ihrer Immobilie. 51 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Wertsteigerung der eigenen vier Wände die Inflation schlagen wird. 2010 waren es fünf Prozentpunkte weniger (46 Prozent).

(Foto: ap)

„Die Verlängerung würde helfen, die Dynamik aus den Vergleichsmieten herauszunehmen“ sagt Ulrich Ropertz, Geschäftsführer des Deutschen Mieterbundes. Der Hintergrund: Der Vermieter darf die Miete frühestens ein Jahr nach Einzug beziehungsweise der letzten Mieterhöhung und dann nur bis zur ortsübliche Vergleichsmiete erhöhen. Mehr als eine Million Mieterhöhungen verschicken Deutschlands Vermieter laut Mieterbund jährlich. In Berlin stiegen die alle zwei Jahre ermittelten Mietspiegel-Mieten von 2013 auf 2015 um 5,4 Prozent, in Hamburg um 6,1 Prozent. Neuvertragsmieten klettern wesentlich schneller. 

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