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Umnutzung in Kleinstädten Günstige Russenkaserne statt teures Berlin

Spiel- statt Exerzierplätze: In deutschen Kleinstädten werden immer mehr Kasernen in Wohnraum umgewandelt – eine günstige Alternative. Doch die Flüchtlingskrise hat vielen Planern einen Strich durch die Rechnung gemacht.
21.04.2016 - 20:00 Uhr
1992 zogen die letzten französischen Soldaten aus der Kaserne gleichen Namens ab, seitdem gilt das Gelände als Musterbeispiel für nachhaltige Stadtentwicklung. Quelle: dpa
Freiburger Vorzeige-Stadtteil Vauban

1992 zogen die letzten französischen Soldaten aus der Kaserne gleichen Namens ab, seitdem gilt das Gelände als Musterbeispiel für nachhaltige Stadtentwicklung.

(Foto: dpa)

Düsseldorf „Kaserne wird Stadtquartier“, titelte die „Märkische Onlinezeitung“ im Januar über die Zukunft eines Militärgeländes in Bernau bei Berlin. Dass aus Soldatenunterkünften und Exerzierplätzen Wohnquartiere mit Spielplätzen werden, passt in eine Zeit, in der Wohnraum knapp ist. Von Experten besonders gelobte Vorbilder gibt es in Süddeutschland. So etwa das Quartier Vauban in Freiburg, das als deutsche Kaserne begann, nach dem Zweiten Weltkrieg von französischen Truppen übernommen und später wieder verlassen wurde. Inzwischen ist daraus ein über Freiburg hinaus bekannter Öko-Stadtteil geworden. In Tübingen gelang die Umwandlung einer ehemaligen französischen Kaserne in das heute 2400 Einwohner zählende Französische Viertel so gut, dass die Universitätsstadt im Jahr 2001 dafür den Deutschen Städtebaupreis bekam.

Vauban und Französisches Viertel waren Projekte der ersten Konversionswelle. Damals wurden in den Innenstädten von Metropolen und Regionalzentren gelegene oder unmittelbar daran angrenzende Militärliegenschaften in Wohnraum verwandelt. Solche Filet-Grundstücke sind weitgehend vermarktet.

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