Ein verlassenes Haus in Detroit: Manche Investoren sind scharf auf heruntergekommene Immobilien.
New York John Helmick kauft gerne Häuser, in denen es nach Katzenpisse stinkt. Er stört sich auch nicht daran, wenn sich Ratten, Fledermäuse oder andere Tierchen eingenistet haben. Seine sieben Jahre alte Firma Gorilla Capital, mit Sitz in Eugene im US-Bundesstaat Oregon, hält Ausschau nach den schlimmsten Objekten am Markt. Dann steckt er Geld in eine umfassende Renovierung und verkauft die Immobilien nach 60 bis 120 Tagen mit einem durchschnittlichen Ertrag von 13 Prozent.
Unter Kennern wird diese Art von Geschäften als „Flipping“ bezeichnet - Erwerb und Weiterverkauf von Häusern innerhalb von sechs Monaten. Allein im vergangenen Jahr hat Helmick mit 400 Immobilien derartige Geschäfte gemacht. In diesem Jahr rechnet er mit 500 verkauften Objekten in acht US-Bundesstaaten. Damit ist Gorilla Capital eine der größten Firmen in diesem Bereich in den Vereinigten Staaten.
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