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Die Mieten für Studentenwohnungen steigen rasant an. In München müssen Studenten für eine Wohnung im Schnitt 580 Euro zahlen. Wie können sich Studenten da noch auf ihr Studium konzentrieren?

Kommentare

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  • Es ist doch nichts Neues, das München teuer ist und zwar in jeder Beziehung. Da muss man sowohl als Familie als auch als Single gut überlegen, wo man im Großraum München seine Zelte aufschlägt.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Ich hatte in den 1990er Jahren eine Studentenbude in allerbester Lage in einer der teuersten Städte Deutschlands: 5 Minuten zu Fuß zur Uni. Monatliche Warmmiete: 265 DM (!!)
    Die war allerdings in einem Studentenwohnheim, mit 13m^2 inklusive Balkon so klein wie ein Kaninchenstall. es gab eine Gemeinschaftsküche und Gemeinschaftsduschen (ohne Geschlechtertrennung) für 30 Mitbewohner. Man kann eben nicht alles haben!
    Die steigenden Mieten für Studentenhaben natürlich erst einmal was Angebot und Nachfrage zu tun. Es werden irrsinnigerweise immer mehr Berufe akademisiert, die keine Akademisierung benötigen - und darüber hinaus ist es gesellschaftlich mittlerweile schon fast "asozial", kein Abi zu haben und nicht zu studieren.
    Und natürlich spielt die Asset-Inflation eine Rolle (auch wenn es keine heftige Güterpreisinflation gibt (1 Ei = 10 Euro oder so)).
    "Kampf gegen die Deflation" ist auch einzig und alleine in unserem Schuldgeldsystem erforderlich, das eine permanente Aufschuldung erfordert, weil EIGENTLICHE Deflation (= "Schuldendeflation") eine Geldmengenkontraktion ist.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  •  Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • "Und natürlich ist das eine win-win-Situation für beide Seiten. Sie macht mich glücklich und ich profitiere außerdem von ihrer jugendlichen Lebensfreude (...)"

    Stimmt, dass sind super Vorteile für Ihre Verlobte :)
    Aufschubfinanzierung ... ein wirklich herrlich ironischer Kommentar.

  • Das stimmt schon. Kaum ein Student kommt heute noch ohne Nebenjob über die Runden, oder er hat halt solvente Eltern, die allerdings die Wenigsten haben..

    Das war allerdings vor 30 Jahren nicht anders. Ich musste 2 Jahre lang täglich 4 - 5 Stunden für Hin- und Rückweg im Zug sitzen, um zur Uni zu kommen.
    Bei der Zimmersuche riet mir einmal sogar ein Makler von dem Zimmer ab, weil es schlicht ein durch Maschendraht abgetrennter Keller-"Raum" in einem Mehrfamilienhaus war, wo die halt ein Bett aufgestellt hatten, und das für damals 250,- DM!

    Man muss auch noch bedenken, dass zum Komfort, den die heutigen Studenten erwarten, nach meiner Erfahrung teilweise schon eine 1-Zimmer-Wohnung und ein Urlaub in den USA in den Semesterferien gehört. Allerdings arbeiten die Studenten auch härter für Studium und Nebenjob als wir früher.

  • Und der Riesenwitz dabei ist, dass uns dann Herr Draghi erzählt, er müsse die Deflation bekämpfen! Das wird jetzt wahrscheinlich wieder so einen ganz wichtigen volkswirtschaftlichen Grund haben, dass Mieten von Studenten NICHT im Warenkorb sind. (Der ist mir nur leider gerade entfallen). Die Eltern müssen dann Ihr Geld für diese Mieten reinstecken und können nicht konsumieren. Und dagegen tritt Super-Mario mit Niedrigzinsen an, damit die Ersparnisse auch nicht allzu lange reichen!
    Das Ganze geht dann weiter: selbst ein gut ausgebildetes Akademiker-Paar kann sich in München keine Immobilie mehr erarbeiten/sparen. Das die Leute sich also um eine Ausbildung bemühen ist, mehr so eine alte Tradition. Irgendwann werden sie merken, dass sich das nicht lohnt, dann gute Nacht Wirtschaftsleistung!

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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