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Wohnimmobilien Immobilienpreise legen weiter zu – vor allem abseits der großen Metropolen

Der Preisanstieg im dritten Quartal 2020 war der stärkste seit vier Jahren. In mittleren Großstädten ziehen die Preise sogar zweistellig an.
28.12.2020 - 11:22 Uhr 1 Kommentar
In den größten Metropolen der Bundesrepublik bleibt der Preisauftrieb weiter auf hohem Niveau. Auch mittlere Großstädte werden immer beliebter. Quelle: dpa
Wohnungen in München

In den größten Metropolen der Bundesrepublik bleibt der Preisauftrieb weiter auf hohem Niveau. Auch mittlere Großstädte werden immer beliebter.

(Foto: dpa)

Wiesbaden Die Immobilienpreise in Deutschland lassen sich auch von der Coronakrise nicht stoppen. Im dritten Quartal dieses Jahres waren Wohnungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser im Schnitt 7,8 Prozent teurer als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete. Mit diesem Wert bestätigte die Behörde eine erste Schätzung aus dem November.

Der Preisanstieg war der stärkste seit dem vierten Quartal 2016 mit damals durchschnittlich 8,4 Prozent. Im Vergleich zum zweiten Quartal des laufenden Jahres kletterten die Preise für Häuser und Wohnungen in Deutschland im Schnitt um 2,9 Prozent und damit noch 0,3 Punkte stärker als zunächst geschätzt.

Die Nachfrage nach Wohnraum ist befeuert von niedrigen Bauzinsen vor allem in den Ballungsräumen groß. Demnach waren in den größten Metropolen – Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf – Ein- und Zweifamilienhäuser 8,9 Prozent und Eigentumswohnungen 7,3 Prozent teurer als im dritten Quartal 2019.

Die Statistiker beobachteten aber auch große Preissteigerungen in anderen Gegenden. So legten Wohnungen in den mittleren Großstädten außerhalb der Metropolen am stärksten um 10,2 Prozent zu. Häuser in dichter besiedelten ländlichen Kreisen waren 9,7 Prozent teurer als vor einem Jahr und stellten damit die Preisentwicklung in den sieben größten Städten (+8,9 Prozent) in den Schatten.

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    1 Kommentar zu "Wohnimmobilien: Immobilienpreise legen weiter zu – vor allem abseits der großen Metropolen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Den Immoblien-Markt kann nur noch eine libertäre Politik total entspannen. Was wäre aus libertärer Sicht zu tun. Das Baugesetzbuch zu 99% entmisten. Hat man ein Grundstück, so darf man bauen, Wohnbau, wie hoch man will, es sei denn, es ist eine Planung für Autobahnen, Flughäfen, Straßen, Brücken etc.. erfolgt. Man darf jederzeit ein Grundstück kaufen, auch in der Pampa und dort seine Behausung bauen, keine Bauvorschriften. Das entspannt schlagartig den Grundstücksmarkt für Bauland. Der Staat ist jedoch für die Erschließung des Grundstücks nicht mehr zuständig. Die Grundstücks-Erschließung muss privat organisiert werden, evtl. in einer Genossenschaft mit anderen Bauwilligen. Das Genossenschaftsrecht ebenfalls total libertär entstauben. Zur Zeit muss man, wenn man eine Genossenschaft gründet, eine Prüfgesellschaft teuer bezahlen, die prüft, ob die Genossenschaft sich rechnet. Das ist eine Gängelei des Staates und ein Goldesel für die Wirtschaftsprüfer. Libertär gesehen gehört das sofort abgeschafft. Keine Pflicht zur Prüfung, die Prüfgesellschaften sind reine bürokratisch gesetzten Profiteure, die nur beschriebenes Papier produzieren für nichts. Lobbyisten in den Parteien haben diese Prüfgesellschafts-Profiteure in den Stand gehoben, fette Rechnungen schreiben zu können. Ende mit dieser nutzlosen teuren Bürokratie.
      Zurück zum Bauen. Es kann den Staat nichts angehen, ob man zu seinem Haus über eine Schotterstraße in der Pampa oder Teerstraße erreicht. Alle öffentlichen Erschließungskosten entfallen. Kaltwasser durch eigenen Brunnen. Schmutzwasser in einen Septik-Tank. Strom u. Heizung durch eine Brennstoffzelle, dazu ist nur Gas erforderlich. Telefon durch Funknetz. Mit libertären Reformen könnte man schlagartig zu einem wirklichen Markt, sprich zurück zum Kapitalismus kommen. Die Gängelei der Bürger ist unerträglich geworden, speziell im Baubereich, überall lauern Bürokraten und Lobbyisten und liegen den nur noch 15 Millionen Leistungsträgern auf der Tasche.

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