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Wohnungsmarkt LEG Immobilien steigert Gewinn und erhöht Prognose

Deutschlands drittgrößter Vermieter will weiter wachsen und kündigt den Aktionären eine höhere Dividende an. Treiber sind Mieterhöhungen und Zukäufe.
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Das Unternehmen profitiert von deutlichen Mieterhöhungen. Quelle: dpa
Zentrale des Wohnungskonzerns LEG

Das Unternehmen profitiert von deutlichen Mieterhöhungen.

(Foto: dpa)

Erfurt Die hohe Nachfrage am Wohnungsmarkt bringt LEG Immobilien steigende Gewinne ein. Das Unternehmen erhöhte seinen operativen Gewinn („Funds From Operations I“) in den ersten neun Monaten des Jahres um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 259 Millionen Euro.

LEG Immobilien ist mit 130.000 Wohnungen Deutschlands drittgrößter Wohnungskonzern nach Vonovia (400.000 Wohnungen) und Deutsche Wohnen (160.000 Wohnungen).

Maßgeblich zum steigenden Gewinn haben Mieterhöhungen und Zukäufe beigetragen. Die Mieten im Bestand legten um 2,9 Prozent zu. Da rund ein Viertel des LEG-Bestandes auf Sozialwohnungen entfällt, weist das MDax-Unternehmen zudem Zahlen für den Bestand am freien Markt aus.

Hier sind die Mieten um 3,7 Prozent gestiegen und damit ähnlich stark wie bei den Konkurrenten Deutsche Wohnen (3,4 Prozent) und Vonovia (4,0 Prozent).

„Unsere konsequente Wachstumsstrategie zahlt sich aus. Die Leistungsfähigkeit unserer Bewirtschaftungsplattform und die zügige Folge werthaltiger Zukäufe lassen uns – trotz vieler regulatorischer Herausforderungen – optimistisch in die Zukunft schauen“, sagt Konzernchef Lars von Lackum.

Für das laufende Jahr hat LEG seine Gewinnprognose bestätigt und plant mit bis zu 338 bis 344 Millionen Euro. Für 2020 hat das Unternehmen die eigenen Erwartungen erhöht und verspricht deutlich höhere Gewinne. Statt 356 bis 364 Millionen Euro werden nun 370 bis 380 Millionen Euro angepeilt.

Zum Wachstum soll eine Reihe von Zukäufen beitragen. In diesem Jahr hat LEG bereits 5.700 Wohneinheiten gekauft. Abzüglich Verkäufen soll am Jahresende unter dem Strich ein Plus von 2.700 Wohnungen stehen. Diese sollen im kommenden Jahr den operativen Gewinn um sechs bis sieben Millionen Euro steigern.

Angesichts der positiven Entwicklung stellt der Vorstand seinen Aktionären eine höhere Dividende in Aussicht. 3,60 Euro sollen pro Aktie gezahlt werden, sieben Cent mehr als im Vorjahr.

Bei Investoren und Anlegern kamen die Zahlen offenbar gut an. Im vorbörslichen Handel kletterte die LEG-Aktie um ein Prozent über die Marke von 104 Euro.

Mehr: Aktien von Wohnimmobilienkonzernen sollen in konjunkturschwachen Phasen das Depot stabilisieren. Daran ändere die Mietpreisbremse nichts, sagen Analysten.

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