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Zahl der Baugenehmigungen Der Immobilienboom hält an

Der Bauboom gewinnt in Deutschland weiter an Dynamik: Die Anzahl der Baugenehmigungen steigen auf ein Zehn-Jahres-Hoch. Gleichzeitig mahnt die Bundesbank zur Vorsicht bei Immobilienkrediten.
Eine höhere Zahl an Baugenehmigungen hat es zuletzt 2006 gegeben. Quelle: dpa
Kleingartenkolonie in Ostdeutschland

Eine höhere Zahl an Baugenehmigungen hat es zuletzt 2006 gegeben.

(Foto: dpa)

Die starke Nachfrage und niedrige Hypothekenzinsen haben den Wohnungsbau in Deutschland zum Jahresbeginn weiter kräftig angetrieben. Im Januar stieg die Zahl der Baugenehmigungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 34,5 Prozent auf 26 300, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Eine höhere Zahl in einem Januar hatte es demnach zuletzt 2006 gegeben.

Besonders deutlich fiel der Zuwachs bei Baugenehmigungen für Einfamilienhäuser aus. Aber auch die Baugenehmigungen für Mehrfamilienhäuser und Zweifamilienhäuser legten stark zu.

Unterdessen warnte Bundesbank-Vorstandsmitglied Andreas Dombret vor einer Überhitzung des Immobilienmarkts in deutschen Metropolen. „Von einer Immobilienblase kann man noch nicht sprechen, allerdings sehen wir in einigen deutschen Städten durchaus Preisübertreibungen bei Wohnimmobilien“, sagte er dem Nachrichtenmagazin „Focus“ laut einem Vorabbericht. Der Immobilienboom nehme langsam, aber sicher bedenkliche Züge an.

Zwar würden Banken und Sparkassen in aller Regel Immobilienkredite weiter nach konservativen Kriterien vergeben. Das Volumen der Wohnimmobilien-Kredite sei aber 2015 so stark gewachsen wie seit 13 Jahren nicht mehr. „Institute sollten angesichts des Marktes sehr vorsichtig sein und ihre Immobilien-Entscheidungen besonders gut abwägen“, mahnte der für Risikokontrolle zuständige Bundesbanker.

Hier ist es besonders schwer: Eine Millionen Wohnungen zu wenig bis 2030

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  • dpa
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