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Adam Neumann WeWork-Mitgründer soll Anteile im Wert von 700 Millionen Dollar zu Geld gemacht haben

Adam Neumann hat laut einem Bericht Anteile versilbert. Ein ungewöhnlicher Schritt vor einem geplanten Börsengang.
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WeWork wurde 2010 von Adam Neumann und Miguel Mc Kelvey in New York gegründet. Quelle: Reuters
Adam Neumann

WeWork wurde 2010 von Adam Neumann und Miguel Mc Kelvey in New York gegründet.

(Foto: Reuters)

New York WeWork-Chef Adam Neumann ist dabei, sich ein beachtliches Vermögen aufzubauen. Schrittweise soll er seine Anteile an dem Immobilien-Start-up versilbert haben, berichtet das „Wall Street Journal“ (WSJ). So soll er Anteile zum Teil verkauft und zum Teil beliehen – und insgesamt 700 Millionen Dollar zu Geld gemacht haben.

Das gilt als ungewöhnlich. Klassischerweise warten Gründer bis nach einem Börsengang, um ihre Anteile zu verkaufen. Das Start-up wurde in der jüngsten Finanzierungsrunde mit 47 Milliarden Dollar bewertet und zählt den japanischen Softbank-Konzern zu seinen Investoren.

Ein Börsengang ist Medienberichten zufolge für die kommenden Monate geplant. WeWork, das sich jüngst in „The We Company“ umbenannte, hat in den vergangenen Jahren stark expandiert. Das Unternehmen verwaltet mehr als 900.000 Quadratmeter an Büroflächen und ist nun auch bei der Vermittlung von Wohnungen aktiv.

Neumann ist laut dem Bericht der größte Anteilseigner von WeWork. Wie viel Prozent der 40-Jährige genau hält, ist jedoch nicht klar. Neumann geriet erst vor wenigen Wochen in die Kritik, nachdem bekannt geworden war, dass er aus seinem privaten Vermögen Gewerbeimmobilien erworben und diese an WeWork zurückvermietet hatte. Die Gebäude sollen nun in einen neuen Immobilienfonds des Unternehmens übertragen werden, hieß es.

Kritiker halten WeWork für überbewertet. Das Unternehmen machte im vergangenen Jahr mehr Verluste als Umsatz. „Und das in guten Zeiten. Wenn eine Krise kommt, wird sich die Lage noch deutlich verschlechtern“, warnte Dan Morgan vom Vermögensverwalter Synovus Trust.

Mehr: Die Muttergesellschaft des Büroraum-Anbieters will mit der neuen Plattform Immobilien hinzukaufen. Damit soll das Wachstum der We Company vorangetrieben werden.

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1 Kommentar zu "Adam Neumann: WeWork-Mitgründer soll Anteile im Wert von 700 Millionen Dollar zu Geld gemacht haben"

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  • Um das einordnen zu können, wäre es interessant zu wissen wie viel Prozent seiner Anteile er versilbert hat.
    Auf den Marktwert umgerechnet sind das ja grade mal etwas über 2%. Wenn er 20% von dem Unternehmen hält, dann sehe ich da kein Problem, sich abzusichern, zumal er vermutlich wegen den bevorstehenden Börsengang sogar über Marktwert verkaufen konnte.

    Trotzdem zeichnet das natürlich kein gutes Bild.

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