Aktie im Fokus Apple-Aktie bleibt vom iPhone abhängig

Apples Erfolgsgeschichte ist ohne das iPhone undenkbar. Mit der Apple Watch und Apple Music sollen weitere Produkte etabliert werden. Doch alles deutet darauf hin, dass das iPhone weiter der einzige Umsatztreiber bleibt.
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Der große Hype ist bislang ausgeblieben. Quelle: Reuters
Apple Watch mit dem iPhone fotografiert

Der große Hype ist bislang ausgeblieben.

(Foto: Reuters)

Ist die Apple-Euphorie an den Börsen vorbei? Der Blick auf den historischen Verlauf des Kurscharts zeigt die Erfolgsgeschichte der Kalifornier: In den vergangenen zehn Jahren schoss die Aktie mit einem Plus von 2370 Prozent durch die Decke. In den vergangenen fünf Jahren gab es einen Zuwachs von 278 Prozent. In den letzten zwölf Monaten war es ein Plus von 60 Prozent. Nur in diesem Jahr läuft die IT-Maschine nicht so wie gewohnt.

Seit einigen Monaten kommt der Titel nicht vom Fleck. Die exorbitanten Kurssprünge der vergangenen Jahre sind besonders einem Produkt zu verdanken, das sich als Verkaufsschlager entwickelt hat: dem iPhone, das es mittlerweile schon in der sechsten Generation gibt (iPhone 6). Apple, das bekannt ist für seine genialen Ideen und seine hohen Gewinnmargen, weiß die Markteinführung der Smartphones zu inszenieren. Immer wenn ein neues Gerät rauskommt, gibt es einen regelrechten Kult. Ums Telefonieren geht es bei dem elektronischen Gerät schon lange nicht mehr. Für viele ist das Handy ein Statussymbol – obwohl andere Hersteller in Sachen Technik und Design längst nachgezogen haben.

Die Bilder des Apple-Abends
Viele Varianten
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Apple wird seine mit Spannung erwartete Computeruhr am 24. April auf den Markt bringen, kündigte Konzernchef Tim Cook an. Die Preise der drei verschiedenen Ausführungen der Uhr gehen wie erwartet sehr weit auseinander.

Eine Uhr für 11.000 Euro
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Für die teuerste und limitierte „Edition“-Version mit einem Gehäuse aus 18-Karat-Gold wird man mindestens 11.000 Euro oder 10.000 Dollar zahlen müssen. Die Preise für die Edelstahl-Variante beginnen in Europa ab 649 Euro und gehen - je nach Auswahl des Armbands - bis 1249 Euro. Die günstigste „Sport“-Variante in einem Aluminium-Gehäuse gibt es ab 399 Euro für die kleinere Ausführung mit dem 38 Millimeter großen Display. Die größere Version mit 42 Millimetern kostet 50 Euro mehr.

Anruf annehmen mit der Uhr
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Mit der Uhr soll man einen Anruf annehmen können, einen Wagen des Fahrdienstes Uber rufen, die Musik-Wiedergabe kontrollieren und auch eine vernetzte Garagentür aufmachen. „Ich wollte das machen, seit ich fünf Jahre alt war“, sagte Cook zur Möglichkeit, über die Uhr zu telefonieren.

Kevin Lynch
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Die Apple Watch soll unter anderem Kurznachrichten oder Neuigkeiten von Facebook anzeigen, Autos und Hotelzimmer aufschließen sowie über den Dienst Apple Pay zum Bezahlen an den Kassen eingesetzt werden können, wie Apple-Manager Kevin Lynch in diesem Bild zeigt. Außerdem können Fitness-Daten wie die Herzfrequenz gesammelt werden.

18 Stunden Batterielaufzeit
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Die Batterie soll bei gewöhnlicher Nutzung 18 Stunden halten. Damit solle eine Akkuladung von morgens bis abends reichen, sagte Cook. Die Uhr hat keinen eigenen Anschluss zum Internet und muss dafür mit einem iPhone verbunden sein.

Uhrenvergleich
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Besucher der Veranstaltung konnten auch die teure Variante der Uhr bereits testen.

Vor der Präsentation
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Vor dem Event versammelten sich zahlreiche Journalisten vor dem Yerba Buena Center for the Arts Theater in San Francisco im US-Bundesstaat Kalifornien.

Sinkenden Verkaufszahlen in Südkorea
So machte der Hype um das iPhone 6 auch nicht Halt in Südkorea, im Land des größten Konkurrenten (Samsung). Nach der Markteinführung im letzten Jahr hat Apple seinen Marktanteil dort mehr als verfünffacht, vor allem zu Lasten der einheimischen Konkurrenten LG und Samsung. Mit neuen Modellen schlagen diese nun jedoch zurück. So geht der Marktanteil von Apple in Südkorea zurück. Nachdem Apple im Februar und März noch ein Viertel des südkoreanischen Marktes beherrscht hat, ist der Anteil nach der Einführung des Samsung-Flaggschiffs Galaxy S6 im April auf rund 15 Prozent gesunken. Im Mai hat LG zudem sein Konkurrenz-Modell G4 auf den Markt gebracht und Apples Anteil auf 13,4 Prozent gedrückt. Im Juni ist der Wert um weitere 0,3 Prozent zurückgegangen.

Das iPhone könnte für Apple zum Klumpenrisiko werden. Denn das Smartphone-Geschäft macht derzeit fast 70 Prozent der Erlöse aus. Wenn es künftig nicht mehr so gut läuft wie bisher, könnte dies die Anleger vorsichtiger werden lassen. Am 21. Juli dürfte die Lage klarer werden. Dann veröffentlich der Konzern die neuesten Geschäftszahlen. Analysten warnen davor, dass diese nach den beiden erfolgreichen Quartalen „nur“ gut werden und „nicht sehr gut“.

Erfolg der Apple Watch fraglich
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