Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Aktie im Fokus Spekulationen um neuen Großaktionär beflügeln K+S

Dass K+S auf der Suche nach einem Ankerinvestor ist, ist nicht neu. Ein Interview von Vorstandschef Burkhard Lohr befeuert nun die Gerüchteküche. Die Papiere des Salz- und Düngemittelherstellers steigen deutlich.
Kommentieren
Der letzte Großaktionär des Salz- und Düngemittelherstellers war der russische Konkurrent Eurochem, der 2015 bei den Nordhessen ausgestiegen war. Quelle: dpa
K+S

Der letzte Großaktionär des Salz- und Düngemittelherstellers war der russische Konkurrent Eurochem, der 2015 bei den Nordhessen ausgestiegen war.

(Foto: dpa)

Frankfurt Spekulationen auf den möglichen Einstieg eines Großaktionärs haben die Aktien von K+S beflügelt. Die Papiere des Salz- und Düngemittelherstellers stiegen am Montag um bis zu 4,6 Prozent auf 23,27 Euro und waren damit Spitzenreiter im Nebenwerteindex MDax.

Der neue K+S-Vorstandschef Burkhard Lohr hatte in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ gesagt, das Kasseler Unternehmen befinde sich in Gesprächen mit möglichen Ankerinvestoren. Ein Großaktionär sei wichtig, „weil er eine Stabilisierung bedeutet, also Stärke für das Unternehmen“. Es habe aber keinen Sinn, einen diesen unter den Kunden von K+S oder in derselben Branche zu suchen. „Deren Interessen als Aktionär kollidieren schnell mit ihren anderen Motiven.“ Auch in einer Rückkehr in den Schoß des einstigen Mutterkonzerns BASF sieht Lohr keinen Nutzen, „weder für uns noch für BASF“.

Diese zehn Aktien laufen auch bei Flaute

DAX ®

WKN
ISIN
DE0008469008
Börse
Xetra

-64,19 -0,55%
Chart von DAX ®
Leitindex DAX
1 von 11

Der bedeutendste deutsche Aktienindex ist der Dax. Er spiegelt die Kursentwicklung der 30 größten und umsatzstärksten deutschen Unternehmen wider. Während es lange bergauf ging, herrscht aktuell jedoch Flaute: In dieser Woche hat sich der Dax mit einem Wochenplus von lediglich rund 0,11 Prozent kaum bewegt. Wer jedoch auf die richtigen Unternehmen setzte, konnte ordentlich Kasse machen. Zehn Konzerne legten zu – entgegen der allgemeinen Stagnation – und weisen ein solides Wachstum auf.

BAYER AG NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE000BAY0017
Börse
L&S

-0,45 -0,68%
+65,70€
Chart von BAYER AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Bayer
2 von 11

Das Chemie- und Pharmaunternehmen Bayer ist weltweit tätig und teilt sich in die Sparten Gesundheit, Ernährung und Kunststoffe. Der Konzern ist besonders gut im Bereich Schädlingsbekämpfung und Saatgutentwicklung aufgestellt. Analysten sehen die Übernahme des US-Konzerns Monsanto positiv. Geduldige Anleger wurden bei Bayer belohnt, über die ganze Woche berechnet (unser Kurs in der oberen rechten Ecke bezieht sich nur auf den Freitag) stieg die Aktie um rund 0,91 Prozent an – und schlug den Dümpel-Dax damit locker.

DEUTSCHE BOERSE AG NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0005810055
Börse
L&S

-1,00 -0,77%
+128,80€
Chart von DEUTSCHE BOERSE AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Deutsche Börse
3 von 11

Die Deutsche Börse ist mit 37 Standorten in 29 Ländern global vertreten. Seit der 2007 vollzogenen Fusion der Terminbörse Eurex mit der US-amerikanischen ISE versteht sich der Konzern weltweit größter Betreiber von transatlantischen Marktplätzen für Derivate. Mit der Frankfurter Wertpapierbörse betreibt das Unternehmen die mit Abstand größte deutsche Börse. Auch wenn die Fusion mit der London Stock Exchange scheiterte, kehren die Anleger zurück: Die Aktie legte über die ganze Woche gerechnet um rund 1,15 Prozent zu und lag damit fast ein Prozent über der Wochenentwicklung des Dax-Index.

CONTINENTAL AG INHABER-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0005439004
Börse
L&S

-0,84 -0,79%
+104,64€
Chart von CONTINENTAL AG INHABER-AKTIEN O.N.
Continental
4 von 11

Continental mit Sitz in Hannover gehört weltweit zu den größten Zulieferern der Automobilindustrie, für die er zahlreiche Komponenten und Module entwickelt und fertigt. Laut einer Analyse der Commerzbank von dieser Woche ist der Autozulieferer und Reifenhersteller stark gewachsen und konnte seine Erwartungen beim Umsatz in allen Bereichen übertreffen. Die Anleger honorierten dieses Lob – die Aktie stieg über die gesamte Woche gerechnet um rund 1,23 Prozent.

DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0005557508
Börse
L&S

-0,12 -0,80%
+14,89€
Chart von DEUTSCHE TELEKOM AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Telekom
5 von 11

Die Deutsche Telekom ist im Bereich der Telekommunikation in Europa und auch weltweit einer der größten Spieler. Privatkunden werden mit Festnetz, Mobilfunk, Internet und TV, Konzerne mit Lösungen in der Informations- und Kommunikationstechnologie versorgt. Laut Analysten fällt der Konzern durch einen zwar langsamen, aber steten Fortschritt auf. Mut macht Anlegern der Ausbau des Glasfasernetzes und die möglichen Einsparungen durch eine Fusion der US-Mobilfunktochter T-Mobile US mit dem US-Wettbewerber Sprint. In der aktuellen Woche legte die Aktie ganze 1,44 Prozent zu.

RWE AG INHABER-STAMMAKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0007037129
Börse
L&S

-0,35 -1,37%
+25,08€
Chart von RWE AG INHABER-STAMMAKTIEN O.N.
RWE
6 von 11

Der Energiekonzern RWE ist eines der fünf größten Strom- und Gasunternehmen in Europa. RWE fördert Öl, Gas und Braunkohle und erzeugt Strom aus Gas, Kohle, Kernkraft und regenerativen Quellen. Die Deutsche Bank hat das Kursziel für RWE von 13,50 auf 16 Euro angehoben und stuft die Aktie auf „Hold“ ein. An der Börse entwickelten sich die Papiere in dieser Woche 1,46 Prozent nach oben.

INFINEON TECHNOLOGIES AG NAMENS-AKTIEN O.N.

WKN
ISIN
DE0006231004
Börse
L&S

-0,20 -1,28%
+15,50€
Chart von INFINEON TECHNOLOGIES AG NAMENS-AKTIEN O.N.
Infineon
7 von 11

Der Tech-Hersteller Infineon entwickelt, fertigt und vermarktet eine breite Palette von Halbleiterprodukten und kompletten Systemlösungen für ausgewählte Anwendungsbereiche. Ein Wachstumsbereich soll das Geschäft mit der Autoindustrie sein, Geschäftsperspektiven gibt es mittelfristig auch für Infineons Siliziumkarbid-Technologie. Die Aktie kletterte diese Woche um satte rund 2,05 Prozent.

Dass K+S auf der Suche nach einem Ankerinvestor ist, ist nicht neu. Der Vorstand hatte bereits 2016 auf der Hauptversammlung erklärt, dass der Konzern mittels einer Kapitalerhöhung einem Ankerinvestor den Einstieg erleichtern wolle. Der ehemalige Vorstandschef Norbert Steiner hatte damals gesagt, das Unternehmen sei immer wieder in Gesprächen und bewerte alle strategischen Optionen, die sich bieten einschließlich Ankerinvestoren. K+S hat derzeit keinen Großaktionär, die Anteilsscheine sind zu 100 Prozent im Streubesitz. Der letzte Großaktionär bei K+S war der russische Konkurrent Eurochem, der 2015 bei den Nordhessen ausgestiegen war.

Finance Briefing
  • rtr
Startseite

Mehr zu: Aktie im Fokus - Spekulationen um neuen Großaktionär beflügeln K+S

0 Kommentare zu "Aktie im Fokus: Spekulationen um neuen Großaktionär beflügeln K+S"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote