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Aktien Aktienmärkte hängen im „Niemandsland“ fest

Die europäischen Aktienmärkte hängen der Deutschen Bank zufolge im "Niemandsland" fest. "Derzeit sind die Märkte gefangen. Auf der einen Seite stehen die sich verschlechternden makroökonomischen Bedingungen und schlechtere Gewinnaussichten.

dpa-afx FRANKFURT. Die europäischen Aktienmärkte hängen der Deutschen Bank zufolge im "Niemandsland" fest. "Derzeit sind die Märkte gefangen. Auf der einen Seite stehen die sich verschlechternden makroökonomischen Bedingungen und schlechtere Gewinnaussichten. Andererseits gibt es Unterstützung durch die Bewertung, die Saisonalität und die pessimistische Stimmung der Anleger", schrieb Analyst Bernd Meyer in einer Studie vom Dienstag. Eine nachhaltige Aufwärtsbewegung vor Ende der Berichtssaison zum vierten Quartal sei aber unwahrscheinlich.

Die hohe Volatilität mache in naher Zukunft jeden Versuch einer Vorhersage der Marktentwicklung zu einem reinen Glücksspiel, schrieb Meyer. Die Chancen auf höhere Indexstände zum Jahresende stünden dennoch etwas besser, da es nach dem Ende des dritten Quartals voraussichtlich weniger schlechte Nachrichten geben werde und die jüngsten Zentralbank- und Politikmaßnahmen an Zugkraft gewännen.

Von der makroökonomischen Front gebe es unterdessen keine Anzeichen einer Besserung. "Die Nachrichtenlage deutet auf eine weitere Verschlechterung des Wachstumsausblicks hin", so Meyer. Die Geschwindigkeit dieser Verschlechterung habe sich sogar noch beschleunigt - sein Indikator, die Macro Support Ratio, sei auf ein 16-Jahres-Tief gefallen. Auf dieser Basis seien die eigenen Wachstumsschätzungen nochmals gesenkt worden - die Volkswirte der Deutschen Bank rechnen nun mit einer bedeutenden Rezession für die Weltwirtschaft. Das Wachstum in den Industriestaaten dürfte auf den niedrigsten Stand seit der "Großen Depression" fallen. Massive makroökonomische Eingriffe der Politik dürften die Weltwirtschaft bis 2010 stabilisieren.

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