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Aktien unter der Lupe IWKA bleiben in Turbulenzen

Die Aktie des Maschinen- und Anlagenherstellers IWKA ist nach eine Reihe schlechter Nachrichten einmal mehr unter Druck geraten. Neben einem generellen Nachfragerückgang im Kerngeschäft des Unternehmens belastet ein Strategiestreit zwischen Vorstand und Großaktionären den Wert. Analysten raten dazu, IWKA zu verkaufen.
  • Daniel Zwick
Industrieroboter aus dem Hause IWKA. Foto: dpa

Industrieroboter aus dem Hause IWKA. Foto: dpa

DÜSSELDORF. Vergangenen Freitag gab IWKA bereits die zweite Gewinnwarnung für das laufende Jahr ab. Der Ertrag vor Steuern und Zinsen (Ebit) werde 2005 nur zwei Prozent des Umsatzes betragen statt der geplanten vier Prozent, hieß es in einer Ad-hoc-Mitteilung. Unter dem Strich könnte die Gruppe, zu der mehr als 80 einzelne Gesellschaften gehören, in diesem Jahr sogar Verlust machen. Der Aktienkurs des im MDax notierten Unternehmens brach am Montag um 6,2 Prozent ein.

Auf Druck des US-Finanzinvestors Guy Wyser-Pratte, der 4,8 Prozent der Aktien hält, war Anfang Juni IWKA-Vorstandschef Hans Fahr zurückgetreten. Wyser-Pratte verlangt eine radikale Umstrukturierung von IWKA und eine Konzentration auf die Kuka-Gruppe, den vor allem auf Robotertechnik spezialisierten Teil des Konglomerats. Fahr wollte dagegen die Drei-Säulen-Strategie mit Automobil-, Verpackungs- und Robotertechnik fortsetzen.

Die Querelen zwischen dem Großaktionär und dem Aufsichtsrat setzten sich auch nach Fahrs Rücktritt fort. Vergangene Woche kündigten die Vertreter der Kapitalseite im Aufsichtsrat für eine außerordentlichen Hauptversammlung im Oktober ihren Rücktritt an. „In den letzten Monaten waren Spekulationen auf einen Strategiewechsel ein Kurstreiber bei IWKA. Einige Investoren wetten auf eine Zerschlagung“, sagt Ulrich Scholz, Analyst bei Sal. Oppenheim. Im inzwischen sehr schwachen Marktumfeld werde es aber zunehmend schwierig, einzelne Einheiten zu vernünftigen Konditionen zu verkaufen. Wegen der schwachen Nachfrage und des zunehmenden Preisdrucks sieht Scholz 16,50 Euro als fairen Wert für die Aktie an. Peter Rothenaicher von der Hypo-Vereinsbank senkte sein Kursziel sogar auf 15 Euro.

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