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Aktienauswahl Pictet zählt auf Ende des US-Haushaltsstreits

Das private Schweizer Kreditinstitut Pictet setzt für 2013 auf ein Ende des US-Haushaltsstreits. Eine Lösung könnte konjunkturabhängigen Aktien neuen Auftrieb geben. Von Firmenbonds mit Top-Bonität nimmt die Bank Abstand.
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Privatbank Pictet konzentriert sich auf dividendenstarke Titel. Quelle: Reuters

Privatbank Pictet konzentriert sich auf dividendenstarke Titel.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Die Schweizer Privatbank Pictet & Cie sieht im zweiten Halbjahr Chancen vor allem bei stark konjunkturabhängigen Aktien. Die Analysten gehen in ihrem Szenario davon aus, dass die USA eine Lösung in ihrem seit Monaten andauernden US-Haushaltsstreit finden und das Wachstum in den USA wieder anziehen wird. Damit sollten auch die derzeit sehr niedrigen Gewinnerwartungen im Jahresverlauf wieder nach oben revidiert werden, erklärte Finanzmarktexperte Alfred Roelli am Montag in Frankfurt.

Für die erste Jahreshälfte hält die Privatbank noch an einer eher defensiveren Aktienauswahl fest und konzentriert sich vor allem auf dividendenstarke Titel. Die Auswirkungen des Haushaltsstreits könnten sich durchaus noch bis Februar oder März hinziehen, ab der zweiten Jahreshälfte sollte sich die US-Wirtschaft dann aber deutlich erholen, prognostiziert Roelli. Republikaner und Demokraten müssen bis Jahresende einen Kompromiss finden, sonst treten automatische Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen im Volumen von rund 600 Milliarden Dollar in Kraft.

Von Unternehmensbonds mit Top-Bonitätsnoten (Investment Grade) nimmt die Privatbank im neuen Jahr Abstand. Sie hat bereits seit Mitte November ihren Bestand an diesen Papieren halbiert. Die Renditen seien aufgrund der zuletzt hohen Zuflüsse in den Markt einfach auf zu niedrige Niveaus gesunken, erklärt Roelli. „An den festverzinslichen Märkten droht eine Blasenbildung“, warnt Roelli.

 
  • rtr
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