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Aktienmärkte „Das Thema Brexit ist noch nicht erledigt”

Ralf Zimmermann, Aktienstratege beim Bankhaus Lampe, spricht über weitere Kursschwankungen nach dem Votum der Briten, zu hohe Gewinnschätzungen vieler Analysten und seinen Ärger über die Bilanzierungspraxis der Konzerne.
Ein Messingschild weist auf das Bankhaus Lampe in Düsseldorf hin: Das Geldinstitut gehört zur Oetker-Gruppe. Quelle: dpa
Bankhaus Lampe

Ein Messingschild weist auf das Bankhaus Lampe in Düsseldorf hin: Das Geldinstitut gehört zur Oetker-Gruppe.

(Foto: dpa)

Frankfurt Herr Zimmermann, die Stimmung an den Aktienmärkten ist erstaunlich gut – obwohl die Briten die Europäische Union verlassen wollen. Wie geht es jetzt weiter?
Der geplante Brexit droht die Märkte immer wieder zu belasten. Wer glaubt, dass sich das Thema schon erledigt hat, dürfte sich täuschen.
Womit rechnen Sie?
Die Brexit-Diskussion könnte weitere Nachwehen am Aktienmarkt zu erzeugen. So werden die Anleger in den nächsten Monaten mit Argusaugen auf die weitere Entwicklung in Italien schauen. Werden bei den anstehenden Kapitalspritzen in das marode italienische Bankensystem auch private Anleger mithaften? Dann steigen die politische Risiken für Renzi deutlich und die euro-kritische Fünf-Sterne Bewegung droht weiteren Zulauf zu erhalten - vor dem Hintergrund des entwichenen Brexit-Geistes könnte dies durchaus Aktienverluste auslösen.

Die Analysten achten zu stark auf bereinigte Gewinne
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