Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Alternativer Browser-Anbieter Opera zieht es an die Börse

Das norwegische Software-Haus Opera ist besonders durch seinen gleichnamigen Internetbrowser international bekannt geworden. Nun will der Software-Anbieter besonders im Mobiltelefon-Markt durchstarten und geht dafür zunächst an die Börse.

HB OSLO. Wie das Unternehmen am Dienstag bestätigte, sollen Opera-Aktien vom 1. März an in Oslo gehandelt werden. Als Hintergrund gilt dabei das erwartete Geschäft mit Internetsoftware in Handys, für die Opera Verträge mit führenden Herstellern wie Nokia, Motorola und Ericsson abgeschlossen hat.

Operas Finanzchef Christian Jebsen sagte der Zeitung „Dagens Næringsliv“: „Wir erwarten wirklich große Einnahmen, wenn der Verkauf von Mobiltelefonen mit unserem Browser richtig los geht.“

Bei Internetbrowsern auf PC hat das norwegische Unternehmen nach eigenen Angaben einen Marktanteil von einem Prozent gegenüber mehr als 90 % für das Microsoft-Programm Internet Explorer.

Opera-Chef Jon von Tetzchner hatte im letzten Jahr erklärt, bei Handys wolle sein Unternehmen sich als Marktführer vor Microsoft etablieren. Hierfür werde die aus dem Börsengang erwartete Kapitalzufuhr benötigt, hieß es in „Dagens Næringsliv“. 2003 verbuchte Opera einen gegenüber 2002 um 54 % gesteigerten Umsatz von 78,5 Mill. Kronen (8,9 Mio Euro) und konnte erstmals einen Gewinn von 1,2 Mill. Kronen ausweisen.

Startseite
Serviceangebote