Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Analyse HSBC senkt Ziel für Stada von 27 auf 14 Euro – „Neutral“

HSBC hat das Kursziel für die Aktien von Stada Arzneimittel nach Zahlen von 27,00 auf 14,00 Euro fast halbiert, die Einstufung jedoch auf "Neutral" belassen (aktueller Kurs: 12,87 Euro).

dpa-afx DÜSSELDORF. HSBC hat das Kursziel für die Aktien von Stada Arzneimittel nach Zahlen von 27,00 auf 14,00 Euro fast halbiert, die Einstufung jedoch auf "Neutral" belassen (aktueller Kurs: 12,87 Euro). Es seien aktuell keine positiven Signale zu erwarten, schrieb Analyst Christian Packebusch in einer Studie vom Montag. Sowohl die Umsatz- als auch die Gewinnzahlen dürften auf kurze Sicht weiterhin unter Druck stehen und es fehle an Kurstreibern für die Aktien. Aufgrund dessen senkte Packebusch seine Schätzungen signifikant. Die Zahlen des vierten Quartals selbst seien leicht unter seinen Erwartungen geblieben.

Die Nachrichten aus dem Sektor dürften weiterhin auch eher mau bleiben. Selbst wenn sich der deutsche Generikamarkt in den vergangenen Monaten bereits deutlich eingetrübt habe, rechnet Packebusch mit weiteren Preiserosionen durch die Erneuerung der Rabattverträge und eine aggressive Preispolitik in der Branche. Dies dürfte zu einer weiteren Verschlechterung der Margen führen. Insgesamt sei es schwer, derzeit Käufe in Stada zu rechtfertigen, auch wenn die Aktie mit einem Abschlag zur Konkurrenz gehandelt werde.

Zudem habe sich die Situation auf dem osteuropäischen Markt seit Mitte November vergangenen Jahres deutlich verschlechtert - für Russland erwartet die HSBC im Jahr 2009 beispielsweise einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukt um 2,8 Prozent. Auch wenn Stada seit Jahresbeginn eine positive Bilanz des russischen Marktes gezogen habe, könnten die Erwartungen an das Gesamtjahr zu optimistisch sein. Hinzu komme, dass einige westeuropäische Länder wie Spanien und Italien versuchten, ihre Gesundheitskosten zu reduzieren, was sich ebenfalls negativ auf Stada auswirken könnte.

Entsprechend der Einstufung "Neutral" erwartet HSBC, dass sich der Aktienkurs innerhalb von zwei Jahren im Einklang mit dem Markt entwickeln wird. In einem Portfolio sollte die Aktie daher wie im Markt gewichtet sein.

Analysierendes Institut HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Startseite