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Analyse Jpmorgan hebt Salzgitter auf „Neutral“

Jpmorgan hat das Votum für Salzgitter-Aktien von "Underweight" auf "Neutral" angeboben und das Kursziel von 110 auf 143 Euro erhöht.

dpa-afx LONDON. Jpmorgan hat das Votum für Salzgitter-Aktien von "Underweight" auf "Neutral" angeboben und das Kursziel von 110 auf 143 Euro erhöht. Die erwartete Margenkomprossion im Stahlgeschaft erscheine angesichts steigender Preise und der soliden Profitabilität in anderen Segmenten nur geringfügig, schrieb Analyst Jeffrey Largey in einer Sektorstudie vom Freitag.

Der Experte schraubte zudem die Kursziele von Thyssen-Krupp von 39 auf 43 Euro nach oben, für Arcelormittal von 55 auf 67 Euro sowie Voestalpine von 56 auf 60 Euro. Hintergrund sei die bessere Einschätzbarkeit der Stahlpreise im zweiten Halbjahr. Die Einstufung für Thyssen-Krupp lautet weiter "Neutral", während die anderen beiden Werte mit "Overweight" beurteilt werden. Darüber hinaus bestätigte der Experte Klöckner & Co als "Overweight" mit Ziel 42 Euro und die schwedische Ssab mit "Neutral" und 215 Kronen.

Allgemein hätten solide Fundamentaldaten die Auswirkungen moderaterer Nachfragesteigerungen auf die globale Stahlindustrie gedämpft und die meisten europäischen Branchenvertreter in die Lage versetzt, den Gegenwind steigender Rohstoffkosten über höhere Stahlpreise an Kunden weiterzugeben. Es gebe zwar einige Wachstumsrisiken, der Gewinnausblick und die "Investmentstory" blieben allerdings solide und die Bewertungen attraktiv.

Zum wichtigen Kurstreiber könnten Nachbesserungen langfristiger Verträge im Hinblick auf den beispiellosen Anstieg der Eisenerz- und Kokskohlepreise in 2008 werden. Auch wenn nur einige Kunden den Nachbesserungen zustimmen sollten, würde dies die Gewinnbremse margenschwächerer Langfristkontrakte im zweiten Halbjahr etwas lösen.

Gemäß der Einstufung "Overweight" geht Jpmorgan davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten besser als der vom Analystenteam beobachtete Sektor entwickeln wird. Gemäß der Einstufung "Neutral" geht Jpmorgan davon aus, dass sich die Aktie in den kommenden sechs bis zwölf Monaten im Gleichklang mit dem vom Analystenteam beobachteten Sektor entwickeln wird.

Analysierendes Institut Jpmorgan.

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