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Analyse Merrill Lynch beurteilt Pfizer-Erfolg für Branche positiv

Die Investmentbank Merrill Lynch hat sich positiv über die vom US-Pharmakonzern Pfizer gewonnene Patentrechtsklage geäußert. Falls das US-Gericht im Fall Pfizer gegen Ranbaxy Ltd.

dpa-afx LONDON. Die Investmentbank Merrill Lynch hat sich positiv über die vom US-Pharmakonzern Pfizer gewonnene Patentrechtsklage geäußert. Falls das US-Gericht im Fall Pfizer gegen Ranbaxy Ltd. anders entschieden hätte und damit die Exklusivität für das mit Abstand umsatzstärkste Medikament der Welt weggefallen wäre, hätte dies der Pharmaindustrie erheblichen Schaden zugefügt, kommentierten die Analysten das Patentrechtsurteil am Montag.

Der weltgrößte Pharmakonzern hatte eine wichtige Patentklage für sein Cholesterin-Medikament Lipitor gewonnen. Ein US-Gericht erklärte am Freitag zwei Pfizer-Patente für "Atorvastatin", den aktiven Bestandteil von Lipitor, für gültig. Es entschied, dass die indische Generika- Pharmafirma Ranbaxy gegen die Patente verstoßen habe. Damit bleibt laut Pfizer die Lipitor-Exklusivität bis 2011 erhalten.

Die Experten von Merrill Lynch sind jedoch der Ansicht, dass diese patentrechtliche Entscheidung nicht auf andere Entscheidungen übertragen werden können, da Fall für Fall entschieden würde. Auf kurze Sicht aber dürfte das Urteil denjenigen Pharma-Aktien Auftrieb geben, die vor ähnlichen Herausforderungen bei ihren Hauptprodukten stünden, hieß es.

Die Analysten verwiesen dabei unter anderem auf den Pharmahersteller Sanofi-Aventis und dessen Patentstreit in den USA um das lukrative Blutverdünnungsmittel Plavix sowie auf Astrazeneca Plc und die Patentrechtsklage um das Magenmittel Nexium.

Mit Blick auf die mittelgroßen Pharmawerte stehe UCB SA vor einer ähnlichen Herausforderung bei seinem Antiepileptikum Keppra./

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