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Analyse Merrill Lynch Studie: Fondsmanager werden vorsichtiger

Fondsmanager sind laut einer Studie von Merrill Lynch nach der Marktkorrektur Ende Februar vorsichtiger geworden. Allerdings werden die Perspektiven für die Weltwirtschaft nicht grundsätzlich neu bewertet, wie es in der am Mittwoch veröffentlichten März-Umfrage von Merrill Lynch heißt.

dpa-afx LONDON. Fondsmanager sind laut einer Studie von Merrill Lynch nach der Marktkorrektur Ende Februar vorsichtiger geworden. Allerdings werden die Perspektiven für die Weltwirtschaft nicht grundsätzlich neu bewertet, wie es in der am Mittwoch veröffentlichten März-Umfrage von Merrill Lynch heißt. Ihre Einschätzung gaben 199 Fondsmanager, die Portfolios mit einem Wert von 668 Mrd. Dollar verwalten.

Die Fondsmanager haben der Umfrage zufolge in den vergangenen Wochen die Bargeldquote von 3,8 auf 4,4 Prozent angehoben. Der die Risikobereitschaft messende "Merrill Lynch Composite Indicator" sei im März um fünf Punkte auf einen der niedrigsten Stände seit fünf Jahren gefallen. Der durchschnittliche zeitliche Investitionshorizont betrage nur sieben Monaten und sei damit der niedrigste Wert seit vier Jahren.

Allerdings ergab die Studie auch, dass es nach dem weltweiten Kursrutsch nicht zu einer grundlegenden Neubewertung der makroökonomischen Erwartungen gekommen ist. Zwar seien die Befragten geringfügig vorsichtiger geworden, was die Aussichten für das Wirtschaftswachstum und die Unternehmensgewinne angeht. Indes rechnen nur zehn Prozent von ihnen damit, dass eine weltweite Rezession in den kommenden zwölf Monaten wahrscheinlich ist.

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