Anteilsverkauf Spekulation treibt Finmeccanica

Finmeccanica will offenbar seine Bahn-Sparte verkaufen – das treibt die Aktien in die Höhe. Die Titel des Konzerns stiegen um bis zu 4,2 Prozent auf 7,64 Euro und waren Spitzenreiter im Leitindex der Mailänder Börse.
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Spekulationen lassen die Aktien des Rüstungskonzerns an der Mailänder Börse klettern. Quelle: AFP

Spekulationen lassen die Aktien des Rüstungskonzerns an der Mailänder Börse klettern.

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FrankfurtSpekulation über den Verkauf der Bahn-Sparten haben Finmeccanica am Dienstag auf ein Drei-Jahres-Hoch gehievt. Die Aktien des italienischen Rüstungskonzerns stiegen um bis zu 4,2 Prozent auf 7,64 Euro und waren damit Spitzenreiter im Leitindex der Mailänder Börse.

Einem Bericht der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ zufolge will ein Konsortium um den chinesischen Bahn-Hersteller CNR den 40-prozentigen Anteil von Finmeccanica an Ansaldo STS „mit einem großzügigen Aufschlag“ kaufen. Teil des Deals sei auch die Übernahme der zweiten Bahn-Tochter AnsaldoBreda. Finmeccanica wolle die Offerte aber zunächst mit einem Konkurrenz-Angebot des japanischen Industrie-Konzerns Hitachi vergleichen. Ansaldo-STS-Aktien legten in der Spitze 5,2 Prozent zu und waren mit 8,29 Euro so teuer wie nie zuvor.

Als weitere Interessenten für die Ansaldo-Beteiligungen gelten der französische Rüstungskonzern Thales sowie die beiden Eisenbahn-Bauer CAF aus Spanien und Bombardier aus Kanada. Letztere haben sich Insidern zufolge vergangene Woche aus dem Bieter-Konsortium zurückgezogen.

  • rtr
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