BASF, Bayer und K+S Yara beflügelt Chemiekonzerne

Da die norwegische Krone niedrig im Kurs steht und die Gaspreise ebenfalls im Keller sind, kann der nordische Düngemittelkonzern Yara gute Geschäfte machen. Davon profitieren auch die Papiere deutscher Chemiekonzerne.
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Auch sie werden vom Höhenflug der Norweger mitgezogen: K+S, hier mit einer Salzmine in Hattorf-Wintershall, in der Kali abgebaut wird. Quelle: ap

Auch sie werden vom Höhenflug der Norweger mitgezogen: K+S, hier mit einer Salzmine in Hattorf-Wintershall, in der Kali abgebaut wird.

(Foto: ap)

FrankfurtEin Run auf die Aktien des norwegischen Düngemittelkonzerns Yara hat am Donnerstag auch die Aktien von Bayer, BASF und K+S hochgezogen. Bayer gewannen 2,4 Prozent auf 113,05 Euro, BASF legten um 1,9 Prozent auf 68,38 Euro. K+S verteuerten sich um 1,5 Prozent auf 23,53 Euro. Alle drei Werte zählten im Dax zu den Favoriten. Yara profitierte in Oslo Händlern zufolge von der schlechten Kursentwicklung der norwegischen Krone und niedrigeren Gaspreisen, die das Unternehmen auf dem internationalen Markt konkurrenzfähiger machten. Die Titel stiegen in der Spitze um 5,9 Prozent auf ein 6-1/2-Jahres-Hoch von 378,3 Kronen.

Seit Tagen eilen auch die Aktien des US-Rivalen CF Industries von Rekord zu Rekord. Einige Analysten hatten zu Wochenbeginn ihre Empfehlungen und Kursziel angehoben.

Laut Händlern stützte auch die Entscheidung von Weißrussland, seine Kali-Exporte mit einem Zoll von 45 Euro je Tonne zu belegen. Das Land hatte die Zölle im September 2013 aufgehoben, um nach dem Scheitern der Verkaufsallianz mit der russischen Uralkali den Handel anzukurbeln. Noch im Dezember hatte die Regierung erklärt, 2015 keine neuen Zölle einführen zu wollen. Uralkali legten in Moskau um mehr als vier Prozent zu.

  • rtr
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